Eine der augenfälligsten Veränderungen ist schon von der Bismarckstraße aus zu bemerken – das Folkwang sagt ade zu „Vincent und Paul“, dem nach den Museumsstars van Gogh und Gauguin benannten Restaurant. Die Neuordnung der hauseigenen Sammlung ist zugleich ein Neustart für die hauseigene Gastronomie, die zukünftig „Edda“ heißen soll, nach der altisländischen Heldensage, in der auch vom „Folkwang“ als Sitz der Götter die Rede ist. Auch die Gastronomie solle sich, genau wie das gesamte Museum „zur Stadt hin, zu den Menschen hin“ öffnen, wie Museums-Chef Peter Gorschlüter betonte, auch kulinarisch mit etwas populäreren Angeboten. „Das Museum“, so Gorschlüters Fundamental-Bekenntnis, „soll ein Ort des Austauschs und Erlebens, der Begegnung und Wahrnehmung sein.“

Dabei soll auch die neue Folkwang-App fürs Smartphone helfen: Hier können „User“ auch schon daheim 60 Meisterwerke oder wahlweise auch zehn „Highlights“ der Sammlung „näher betrachten“ (sofern das auf den kleinen Bildschirmen möglich ist). Es gibt aber auch ein Vincent-van-Gogh-Special – und ab Ende Juli auch ein Special zur Provenienzforschung, die ja erstmals eine eigene Abteilung darstellt. Im Museum selbst führt einen die „Discovery“-Funktion zu einem Rundgang durchs Haus.