Geschichte

Huckinger Bürgerverein plant das vierte Stadtteil-Heimatbuch

Die Geschichte des Duisburger Kreifeltshofs reicht nach neuen Erkenntnissen nun hunderte Jahre weiter zurück als bisher bekannt.

Die Geschichte des Duisburger Kreifeltshofs reicht nach neuen Erkenntnissen nun hunderte Jahre weiter zurück als bisher bekannt.

Foto: Friedhelm Geinowski/Archiv

Duisburg-Huckingen.   Das neue Huckinger Heimatbuch beweist: Es gibt noch mehr historische Verbindungen zum Mittelalter. Veröffentlichung ist auf Spenden angewiesen.

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Der Huckinger Bürgerverein plant in den nächsten Monaten die Veröffentlichung des vierten Huckinger Heimatbuchs, das Haus Verkoyen im Titelbild zeigen wird. Noch fehlt allerdings das Geld für die Druckkosten.

Zwei Höfe haben eine Mittelalter-Vergangenheit

Gerne hätte der Bürgerverein die nun erscheinenden Beiträge von Autor Dieter Ahlemann schon früher, nämlich schon im dritten Huckinger Heimatbuch veröffentlicht. Doch waren damals die Forschungen des 2013 verstorbenen Huckinger Heimatschützers und -forschers Bernd Braun nicht weit genug gediehen. Seitdem wurden die Informationen zu den ehemaligen Huckinger Bauernhöfen deutlich verbreitert und vertieft. Dabei kamen wieder Überraschungen zutage, so etwa zur Frühgeschichte des Kreifeltshofs oder des Heumannshofs. Diese Höfe lassen sich nun aufgrund neuester Erkenntnisse mit Hofnamen in alten, mittelalterlichen Quellen in Verbindung bringen. Die Geschichte dieser beiden Höfe reicht nun mehrere hundert Jahre weiter zurück als bisher.

Ähnliches gilt auch für den Artikel zur Sandmühle mit seinen Exkursen, etwa zum mittelalterlichen Mühlenrecht, zu den anderen Mühlen in der Umgebung, zum Stadtarchäologie-Eklat 1993/94 und zum Historischen Wanderweg im Angerland. Der Sandmühlen-Artikel entwickelte sich im Laufe der Recherchen nicht nur nach Umfang, sondern auch nach Inhalt zu einem weiteren Kernstück des neuen Heimatbuchs.

Antike und Mittelalter sind abgeschlossen – erstmal

Außerdem wird das Buch eine bisher fehlende, detaillierte Abhandlung der lokalen, politischen Raumgliederung am Niederrhein in der Antike, zu Zeiten der Römer, liefern.

Auch wenn die Huckinger Geschichte noch nicht vollständig erzählt ist, schließt Ahlemann in Teil vier die Darstellungen in Antike und Mittelalter ab. „Vorerst“, sagt Ahlemann. „Denn archäologische Untersuchungen werden unser Bild in Zukunft sicher weiter abrunden, ergänzen oder korrigieren.“

Die Finanzierung ist noch nicht gesichert

Wann genau das 300 Seiten starke Buch erscheinen wird, ist noch nicht klar. Zunächst muss die Finanzierung der Druckkosten gesichert werden. Hierzu ruft der Huckinger Bürgerverein zu Spenden auf, und zwar nicht nur seine Mitglieder. „Wie in den ersten beiden Heimatbüchern möchten wir wieder allen spendenwilligen Interessierten anbieten, sich im neuen Heimatbuch zu verewigen“, sagt der Vorsitzende des Heimatvereins, Rolf Peters. „Dazu werden wir alle Spender, die das wünschen, namentlich am Schluss des Buchs aufführen.“

<<< HIER KÖNNEN SIE SPENDEN

  • Die Mindestspende für eine namentliche Nennung beträgt 50 Euro. Wer spenden möchte, überweist auf das Konto des Bürgervereins Huckingen – IBAN: DE26 3505 00000 200 2107 89, SWIFT/BIC: DUISDE33XXX). Im Verwendungszweck bitte das Kennwort „Heimatbuch-Spende“ angeben.
  • Wer in der Spenderliste namentlich aufgeführt werden möchte, muss im Verwendungszweck den genauen Wortlaut des gewünschten Spenderlisteneintrags angeben, zusammen also zum Beispiel „Heimatbuch-Spende – Andrea und Peter Mustermann“ oder „Heimatbuch-Spende – Familie Mustermann“.
  • Wer namentlich nicht genannt werden möchte, nennt im Verwendungszweck nur das Kennwort „Heimatbuch-Spende“.

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