Krätze

Weiterer Krätze-Fall: Duisburger Gymnasiast erkrankt

Krätze ist eine Hautkrankheit. Die Krätzemilben und ihre Abfallprodukte lösen in der Haut eine allergische Reaktion aus, die mit Ausschlägen, mit Bläschen und Krusten und starkem Juckreiz verbunden ist.

Foto: Foto: Michael Kleinrensing

Krätze ist eine Hautkrankheit. Die Krätzemilben und ihre Abfallprodukte lösen in der Haut eine allergische Reaktion aus, die mit Ausschlägen, mit Bläschen und Krusten und starkem Juckreiz verbunden ist. Foto: Foto: Michael Kleinrensing

Duisburg-Huckingen.   Am Mannesmann-Gymnasium in Duisburg-Huckingen ist ein Schüler der Jahrgangsstufe 11 erkrankt. Mitschüler und Lehrer wurden informiert.

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Duisburg hat einen weiteren Krätzefall. Am Mannesmann-Gymnasium in Huckingen ist ein Schüler der Jahrgangsstufe 11 erkrankt. 404 Fälle gab es seit Jahresbeginn damit im gesamten Stadtgebiet. Die direkten Mitschüler und Lehrer des erkrankten Schülers am Mannesmann-Gymnasium wurden mit Merkblättern über die Krankheit informiert.

„Sorgen über Ansteckung müssen sich die Eltern eigentlich nicht machen“, erklärt Dr. Dieter Weber, Leiter des Duisburger Gesundheitsamtes. „Krätze ist nur bei direktem Hautkontakt ansteckend.“ Gefährdet seien laut Dr. Weber somit eher kleine Kinder in Kindergärten, die zusammen Mittagsschlaf machen oder viel miteinander rangeln. Aber auch über Kleidung kann sich die Hautkrankheit verbreiten. Deshalb sei es neben der medikamentösen Behandlung mit einer speziellen Creme, die den Erreger abtötet, meist auch sinnvoll, die Kleidung und Bettwäsche bei mindestens 60 Grad zu waschen.

Übertragung durch engen Körperkontakt

Nicht aber durch das gemeinsame Nutzen der Waschräume oder der Sporthalle kann Krätze übertragen werden. „Enger Körperkontakt ist natürlich schwer zu definieren“, sagt Dr. Dieter Weber. „Deshalb sprechen wir mit den betroffenen Schulen oder Kindergärten über die Vorgehensweise. Bei Jugendlichen trifft der notwendige Körperkontakt meist jedoch nur bei Pärchen zu.“

Generell ist jeder Krätze-Fall in Gemeinschaftseinrichtungen meldepflichtig. „Eltern müssen die Krankheit des Kindes bei der jeweiligen Einrichtung melden, die Schule oder Kita setzt sich dann mit dem Gesundheitsamt in Verbindung“, erklärt Dr. Weber weiter.

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