Eigentlich war es ja nur eine Mitteilung, die die Stadtverwaltung den Mitgliedern der Bezirksvertretung in ihrer jüngsten Sitzung gemacht hat. Darüber nämlich, wie die einzelnen Fachämter das Projekt eines Holzkraftwerks zur Verbrennung von Altholz in der Nachbarstadt Dinslaken gegenüber der für die Genehmigung zuständigen Behörde in Düsseldorf bewertet haben. Aber allein die SPD hatte zahlreiche Aspekte dazu zu Papier gebracht, die sie gern geklärt hätte. Folglich rangen die Lokalpolitiker um die Frage, ob und wie sie noch irgendwie Einfluss auf das Geschehen nehmen können. Am Ende entschied eine Mehrheit aus SPD und Linken, sich mit der nachträglichen Beantwortung ihrer Fragen zu begnügen.

Bürger-Einwendungen bis Oktober