Das, was man in Walsum verhindern wollte und verhindert hat, wird nun in der Nachbarschaft gebaut: ein Holzheizkraftwerk. Die Walsumer Politik wird sich mit dem Thema in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung (29. August) befassen. Für den parteilosen, ehemaligen Grünen Franz Tews ist das Bauprojekt ein Unding. Er befürchtet: „Das wird eine verdeckte Sperrmüll-Entsorgungsanlage.“

Die Idee für ein solches Kraftwerk ist in Dinslaken nicht neu – wir berichteten. 2017 kamen die Gerüchte auf, dass in der Nachbarstadt Dinslaken solche Pläne existieren. Die Stadtwerke Dinslaken waren diejenigen, die mit dem Gedanken spielten, im Gewerbegebiet Altholz (etwa Sperrmüll) sowie unbehandeltes Restholz zu verbrennen, um Strom und zusätzlich Wärme für die Fernwärme zu gewinnen.