Die Wasserschutzpolizei hat am Montag um 10.30 Uhr eine Leiche im Rhein in Duisburg entdeckt. Dies teilte eine Sprecherin der Polizei Duisburg am Dienstagmorgen gegenüber der Redaktion mit. Der Fundort: Rheinkilometer 786 in Höhe des Alsumer Steigs in Beeckerwerth.

Der leblose Körper war der Besatzung des Polizeibootes bei einer Streife aufgefallen. Einsatzkräfte bargen den Leichnam dann an der rechten Uferseite.

Ermittler des Kriminalkommissariats 11 forschten anschließend nach der Identität des Toten. Schnell hatten sie eine Vermutung, die Rechtsmediziner bei der Obduktion am Dienstagmittag bestätigten: Es handelt sich demnach um um einen vermissten Wuppertaler (22).

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Der junge Litauer war am vergangenen Samstag mit zwei Freunden im Düsseldorfer Stadtteil Himmelgeist in den Rhein gegangen war. Dann erfasste sie der Sog eines vorbeifahrenden Schiffes. Während es einem 23-Jährigen gelang, sich an einem Stein festzuhalten, und ein 24-Jähriger von einem Mann in einem Schlauchboot gerettet werden konnte, kam für den 22-Jährigen jede Hilfe zu spät.

Duisburger Polizei warnt eindringlich vor der Todesfalle Rhein

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In Zusammenhang mit dem aktuellen Unglück warnt die Duisburger Polizei erneut vor der Todesfalle Rhein. Sie erklärt: „Gerade durch die Berufsschifffahrt werden unberechenbare Strömungs- und Sogverhältnisse erzeugt, bei denen selbst gute Schwimmer keine Chance haben, sich über Wasser zu halten. Für Kinder ist schon das Planschen im Uferbereich der Wasserautobahn lebensgefährlich.“