Den Drittliga-Auftritt von Rot-Weiss Essen beim SC Verl muss man erst einmal sacken lassen. Denn RWE war beim 0:3 an der Poststraße in allen Bereichen unterlegen und chancenlos. Der erste eigene Torschuss wurde nach 73 Minuten notiert, in der ersten Halbzeit hatte Verl über 70 Prozent Ballbesitz. RWE ging gegen ein Team unter, das weniger als die Hälfte des Essener Etats besitzt für die Profis. 

Der RWE-Auftritt in Verl ist leicht zu beschreiben. Es passte nichts, bei Rot-Weiss Essen muss alles besser werden, um den Klassenerhalt zu sichern. Wir sprechen in unserem Talk darüber. Diese 3. Liga bleibt der Wahnsinn. Noch nie stand nach dem 30. Spieltag ein Team mit 36 Punkten auf dem Abstiegsplatz. 46 Punkte werden wohl nötig sein, um die Liga zu halten. Um die zu erreichen, muss RWE sich nach der Nicht-Leistung in Verl wieder auf seine Stärken besinnen.

Kein Wunder, dass RWE-Trainer Uwe Koschinat seiner Mannschaft an diesem Tag alles absprach. Abwehrspieler Tobias Kraulich fand sehr deutliche Worte. Man spürt: Der Abstiegskampf wird immer enger, noch sind acht Spiele zu gehen und RWE hat nur noch einen Zähler Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang.

Rot-Weiss Essen lässt beim SC Verl alles vermissen

In einer neuen Folge unseres RWE-Talks „Vonne Hafenstraße RWE Inside“ sprechen wir mit Moderatorin Kira Alex, RWE-Reporter Martin Herms und RevierSport-Redakteur Christian Brausch über die verdiente Pleite in Verl und was nun anders und besser werden muss - vor allem die Art und Weise, wie man auftritt und die Performance in der Offensive.

Die bittere Realität auf der Anzeigetafel hinter Jakob Golz: Rot-Weiss Essen kam in Verl unter die Räder.
Die bittere Realität auf der Anzeigetafel hinter Jakob Golz: Rot-Weiss Essen kam in Verl unter die Räder.© FUNKE Foto Services | Thorsten Tillmann

Die Mannschaft hat nach erfolgreichen Wochen wieder Kredit bei den Fans, ein wichtiger Faktor im Abstiegskampf, der sich schon am Sonntag (19:30 Uhr) bemerkbar machen könnte. Dann tritt RWE zum Abschluss des Spieltags auf Hansa Rostock, sollten Stuttgart II und der BVB II vorher punkten, würden die Essener vom Abstiegsplatz in die Partie gehen.

Daher geht es nun auch um den Kopf und die Art und Weise, wie Essens Coach Koschinat die erste kleine Krise seiner Amtszeit meistert. Denn klar ist: Der Trend spricht in den letzten Wochen gegen RWE. Viel Spaß mit unserem RWE-Talk!

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Rot-Weiss Essen: Auf Schiedsrichterin Fabienne Michel darf RWE nicht sauer sein
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Bei „Vonne Hafenstraße – Inside RWE“ nehmen wir die wichtigste Spielszene des jüngsten Spiels von Rot-Weiss Essen auseinander, diskutieren, was den Verein in der Woche bewegt hat und was passieren muss, damit RWE das nächste Spiel gewinnt!

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