Einen Titel-Hattrick im Nachwuchsbereich, den muss man doch ausgiebig feiern: Gleich drei Oberliga-Meisterschaften in kurzer Folge hat der weibliche Nachwuchs der SG Witten Baskets zuletzt eingefahren. Die Jugendvorsitzende Heike Behler war völlig aus dem Häuschen, doch sie steckt bereits mitten in den Planungen für die kommende Saison.
Den Auftakt machte die U 14 mit einem ganz überlegenen 89:39 über den TSV Hagen. Das von Franka Korte trainierte Team verlor in der ganzen Saison nur ein einziges Mal, berichtete Behler: „Gegen Gerthe gab es eine 49:50-Niederlage nach zweimaliger Verlängerung.“
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Die U-16-Mädchen der Witten Baskets bekommen sehr viel Fan-Unterstützung
Auf die weibliche U 16 wartete ein regelrechtes Finale, denn die Mannschaft von Anna Kampschulte traf auf den Tabellenzweiten TuS Hilden. Es waren sehr viele Zuschauer in der Halle, und auch viele Seniorenbasketballer wollten sich dieses „Endspiel“ um den Titel nicht entgehen lassen. Kampschulte hatte ihre Mannschaft sehr gut vorbereitet, und so stand am Ende ein viel umjubelter 56:48-Erfolg - eine Meisterschaft ohne Niederlage.
Auch Wittens U-12-Mädchen spielten groß auf, hatten den Tabellenzweiten New Basket Oberhausen zu Gast. Die einzige Niederlage der SG gab es im Saisonverlauf am grünen Tisch wegen eines Formfehlers. Auf dem Feld waren die Spielerinnen von Helena Hesse und Mia Behler nicht zu schlagen, und auch das letzte Spiel gewannen sie deutlich mit 74:54.

Zwei Mannschaften werden für die Regionalliga gemeldet
Die männlichen Nachwuchs-Basketballer müssen alle noch in diversen Kreis- und Kreisleistungsligen einige Spiele absolvieren. Heike Behler erklärt: „Bei den Jungen gibt es erheblich mehr Mannschaften, und da ist es schon schwierig, sich für eine höhere Liga zu qualifizieren. Das Gleiche gilt für die Mix-Meisterschaften. Sämtliche Teams stehen in ihren Ligen aber sehr gut da.“
Auf zwei der drei Meister-Teams warten nun höhere Aufgaben. Die U 14 und die U 16 werden in der kommenden Saison für die Regionalliga gemeldet. Die U 12 bleibt Oberligist, weil es in diesem Jahrgang keine Regionalliga gibt. Diese Meldungen sind aber die leichtesten Aufgaben, die die Witten Baskets im Jugendbereich zu bewältigen haben. Momentan ist noch unklar, ob es eine weibliche U 18 geben wird: „Die Überlegungen gehen eher in die Richtung, eine zweite Damen-Mannschaft zu melden. In dieser können die älteren Jahrgänge schon Senioren-Erfahrungen sammeln.“
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Gary Johnson und Maximilian Steeb bilden Nachwuchstrainer aus
Heike Behler ist stets auf der Suche nach weiteren Mädchen, die in Witten Basketball spielen wollen: „Auch wenn wir da gerade Erfolge gefeiert haben, müssen wir sehen, dass viele Mädchen in mehreren Jahrgängen und auch in den gemischten Teams am Ball waren. Da würden wir uns freuen, wenn wir noch mehr Zuwachs hätten.“
Die Jugendvorsitzende ist aber stolz darauf, dass heute etwa 300 Jugendliche bei den Baskets auf Korbjagd gehen. Noch mehr hebt sie hervor, dass es keine Probleme mit den Betreuern gibt: „Unsere hauptamtlichen Trainer Gary Johnson und Maximilian Steeb unterrichten unsere älteren Jugendlichen im Coaching, und viele von ihnen werden bald eine Lizenz erwerben.“ Außerdem hebt sie hervor, dass die Witten Baskets fünf Schiedsrichter aus dem Jugendbereich stellen.
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Die Witten Baskets bekommen umfassenden Jugendvorstand
Die größte organisatorische Änderung wird es im Bereich des Vorstands geben. Momentan ist nur Heike Behler nominell für den Jugendbereich zuständig: „Wir werden aber sehr bald einen kompletten Jugendvorstand installieren, damit die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden kann.“



