Rechnerisch ist noch nicht alles fix, doch die Wahrscheinlichkeit, dass die Handballer des HSV Dümpten auch in der kommenden Saison wieder in der Oberliga an den Start gehen dürfen, ist am Samstag noch einmal ein ganzes Stück größer geworden. Anders als beim VfR Saarn - dem Aufsteiger droht nach einer weiteren Niederlage der Gang in die Relegation.
Die guten Nachrichten aus Mülheimer Sicht zuerst: Die Dümptener setzten sich am Samstagnachmittag ebenso verdient ungefährdet mit 32:20 (16:10) bei der Reserve des OSC Rheinhausen durch. „Schon in der ersten Halbzeit hat man gesehen, welche Ruhe wir mittlerweile im Spiel haben, die Mannschaft weiß, was sie tut“, lobte Trainer Ralf Trimborn. Garanten waren eine gute Abwehr und ein starker Sebastian Brysch im Tor.
Mülheimer Oberliga-Handballer verlieren in Rheinhausen nie ihre Linie
Nach sechs Toren Vorsprung zur Pause baute der HSV seine Führung im zweiten Spielabschnitt weiter aus. „Wir konnten wechseln, wir wir wollten und haben unseren Stiefel nie richtig verloren. Die Jungs haben Vieles wirklich verinnerlicht und ich bin schon sehr zufrieden“, urteilte Trimborn.
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Dass die Zuschauer an der Krefelder Straße speziell in den zweiten 30 Minuten wahrlich keinen Handball-Leckerbissen sahen, lag vor allem an den Hausherren, denen offensiv herzlich wenig einfiel, um die Dümptener Deckung in Verlegenheit zu bringen. „Wir haben den Turnaround geschafft und haben jetzt sogar ein positives Torverhältnis“, fasste der HSV-Coach zusammen, gleiches möchte er nach wie vor auch bei den Punkten noch erreichen.
Muss Saarn in die Relegation? So ist der Stand im Kampf um den Klassenerhalt
Mit 20 Punkten liegen die Rothosen damit sieben Zähler vor dem Relegationsplatz - ein Punkt fehlt nur noch, um den Klassenerhalt auch rechnerisch einzutüten. Auf jenem Relegationsrang liegt der VfR Saarn, der sich am Samstagabend bei der HSG Hiesfeld/Aldendrade mit 29:32 (13:18) geschlagen geben musste. Nach einem Fehlstart lag der Aufsteiger durchgehend in Rückstand. In der letzten Minute gelang es ihm noch zweimal, auf zwei Tore Abstand zu verkürzen, Hiesfeld machte aber alles klar.

Vier Spiele bleiben dem VfR noch, um die zwei Punkte Rückstand auf die HSG „VeRuKa“ oder die drei Zähler Rückstand auf den TV Aldekerk II und den OSC Rheinhausen II aufzuholen. Gegen „VeRuKa“ haben die Mülheimer den direkten Vergleich gewonnen, der bei Punktgleichheit zählen würde. Die anderen beiden Kontrahenten sind auch die nächsten beiden Gegner. Gegen Aldekerk haben die Saarner das Hinspiel mit zwei Toren gewonnen, gegen den OSC II mit sieben verloren.
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Sollten die Saarner am Ende auf dem vorletzten Platz bleiben, müssten sie an einer Dreier-Relegationsrunde teilnehmen, in der nur der Sieger in der Oberliga bleibt. Die Mannschaft aus der Gruppe drei hat am ersten Spieltag frei, tritt dann am 6. oder 7. Juni zunächst auswärts beim Tabellen-13. der Gruppe zwei an (aktuell die HG Remscheid), um abschließend am 13. oder 14. Juni das Heimspiel gegen den Vertreter der Gruppe eins zu bestreiten (zurzeit Fortuna Köln)






