Nach dem Crash der European League of Football, von der deren Chef Zeljko Karajica nach wie vor behauptet, sie würde eine Saison 2026 bestreiten, scheint sich das Chaos langsam zu sortieren. Die Teams der European Football Alliance haben sich in einer eigenen Liga mit sieben Teams zusammengefunden, während die American Football League Europe, für die sich Rhein Fire in der „Post-ELF-Zeit“ entschieden hat, noch immer nicht final erklärt hat, welche Mannschaften an den Start gehen werden. Sechs Teams stehen fest, bis zu drei weitere aus Italien, Monaco und Großbritannien könnten hinzukommen. „Ich könnte mir vorstellen, dass die Ligabesetzung bis zum Ende des Monats feststehen wird“, sagt Christoph Lörcks, der General Manager der Duisburger Footballer.

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„Wir beschränken uns aktuell darauf, auf den Feldern zu arbeiten, die wir beeinflussen können“, sagt der „GM“. Tatsächlich scheint Rhein Fire alles daran zu setzen, nach zwei Titeln in der NFL Europe und ebenfalls zwei Meisterschaften in der ELF nun auch in einer dritten Profiliga eine Meistertrophäe zu gewinnen. Aktuell haben die Weinroten einen Wide Receiver verpflichtet, der bereits NFL-Luft geschnuppert hat. So wird künftig der US-Amerikaner Kaylon Geiger die Bälle für Rhein Fire fangen. Der 28-Jährige hat eine beeindruckende Vita. Nachdem er an der High School Basketball gespielt und als Mitglied des Leichtathletik-Teams neue Schulrekorde mit der 4x100-Meter- sowie im 4x400-Meter-Staffel aufgestellt hatte, startete er im Football eine starke College-Laufbahn.

Der Texaner spielte für die Unis von Navarro, Troy und Texas Tech. An der Texas Tech University beendete er seine College-Karriere mit insgesamt 184 gefangenen Pässen, 2158 Yards Raumgewinn und neun Touchdowns. Bereits auf College-Level machte sich Geiger USA-weit einen Namen als Kick Returner. Später wurde er vom NFL-Team Tampa Bay Buccaneers verpflichtet, für die er in Vorbereitungsspielen, aber auch in einer Ligapartie auf dem Feld stand. Zuletzt gehörte er dem Team der Hamilton Tiger-Cats in der Canadian Football League an.

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Derweil beschäftigt der Ligawechsel das Arbeitsgericht. Omari Williams spielt in den Personalplanungen von Rhein Fire offenbar keine Rolle mehr, geht aber davon aus, dass sein Vertrag als ELF-Zeiten noch gültig ist. Das sieht sein bisheriger Club anders. „Mit dem Austritt von Rhein Fire aus der ELF und dem Eintritt in die AFLE haben sich die Rahmenbedingungen für Rhein Fire in vielen Punkten grundlegend geändert. Im Dezember 2025 wurde eine Kündigung des bestehenden Arbeitsverhältnisses mit Omari Williams ausgesprochen. Gegen diese Kündigung hat Herr Williams Klage beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht. Das Verfahren ist derzeit anhängig“, erklärt Rhein Fire in einem offiziellen Statement. „Vor diesem Hintergrund bitten wir um Verständnis, dass wir uns zu den Details eines laufenden arbeitsgerichtlichen Verfahrens nicht öffentlich äußern. Bis zur gerichtlichen Klärung erfolgt keine aktive Einbindung von Herrn Williams in die Mannschaftsstruktur.“

Klar ist derweil, dass das Training in Wedau Anfang März beginnen wird. Mitte April sollen dann die Importspieler dazukommen.