Einmal im Jahr lädt der FC Schalke 04 seine ehemaligen Spieler zu einem gemeinsamen Treffen ein. Am Sonntag beim 2:1-Sieg über Ulm war es mal wieder so weit. Von Heinz van Haaren über Johann de Kock bis zu Benedikt Höwedes, Joel Matip oder Simon Terodde waren viele Ex-Profis dem Aufruf gefolgt.

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Auch Oliver Reck war dabei. Wegen der Verpflichtung von Frank Baumann war der Kenner der Bremer Fußballszene natürlich ein gefragter Gesprächspartner. Auch, wenn die Werder-Legende Baumann und Oliver Reck nie zusammen gespielt haben, hatte der ehemalige Torhüter einige Tipps für den kommenden Schalker Sportvorstand parat.

Ex-Torhüter Oliver Reck über Schalke: Lieber kleine Schritte gehen

„Ich war jetzt leider lange nicht beim Ehemaligentreffen, aber es ist wirklich immer wieder etwas Besonderes, den einen oder anderen Kollegen von früher zu treffen“, sagte Reck. Auch, wenn oft die gemeinsamen Erlebnisse aus der Vergangenheit nochmal aufgefrischt werden, gehe es auch immer um die Zukunft der Knappen. „Wichtig ist, dass man aus der Situation der vergangenen zwei Jahre lernt und nicht so groß, sondern lieber etwas kleiner denkt, aber dafür Schritte der Veränderung innerhalb der Mannschaft, aber auch im Verein macht“, meinte Reck zur aktuellen Situation bei den Königsblauen.

Frank Baumann heuert auf Schalke als Sportvorstand an.
Frank Baumann heuert auf Schalke als Sportvorstand an.© dpa | Carmen Jaspersen

Dabei könne Frank Baumann helfen. „Die Veränderungen sind dringend notwendig, um die ganzen Einflüsse von draußen, die groß sind, abzufedern. Und das wünsche ich Frank Baumann, dass diese Abfederung stattfinden wird, dass er das hinbekommt. Weil der Druck, der hier auf Schalke ist, ein ganz anderer ist als in Bremen. Schalke ist nicht Bremen. Das wird er auch ganz schnell feststellen.“

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Auch für ihn sei das damals eine andere Welt gewesen. „Ich habe ja auch damals den Schritt von Bremen nach Schalke gemacht und war am Anfang überrascht, wie groß der Unterschied ist. Das wird er auch feststellen, obwohl Werder in der ersten Liga ist und Schalke in der zweiten. Aber was den Druck betrifft, das Umfeld, die Stimmung, die Meinung, ist das schon ein Unterschied zwischen den zwei Klubs.“

Schalke: Oliver Reck traut Baumann Erfolg als Sportvorstand zu

Dennoch könnte Baumann der richtige Mann sein, Schalke wieder nach oben zu führen. „Auf jeden Fall. Er hat damals in Bremen nach dem Abstieg auch gute und wichtige Entscheidungen getroffen und ist nach dem Abstieg sofort wieder aufgestiegen. Er weiß, wie es funktionieren kann, welche Entscheidungen zu treffen sind. Man muss ein gutes Team haben, ein gutes Miteinander haben. Dafür wird er sorgen“, lobte Reck.

Reck ist auf jeden Fall guter Dinge: „Er hat ein gutes Know-how, hat ein gutes Netzwerk, hat es mit Werder schon einmal geschafft aus der 2. Liga wieder aufzusteigen“, das spreche für Baumann. „Es ist ein großer Klub hier, aber auch das kennt er. Deshalb traue ich ihm wirklich zu, dass er es hier schafft.“

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