Gute Nachricht für Fans der Muttenthalbahn in Witten: Der historische Gruben-Zug nimmt im Juni wieder Fahrt auf. Das teilte Vereinsvorsitzender Hannsjörg Frank mit.

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„Wir werden aufgrund der großen Nachfrage, auch auf Wunsch der Zeche Nachtigall, ab Juni wieder planmäßig Besucherverkehr anbieten“, erklärte Vereinschef Frank. Bisher ist die Muttenthalbahn in diesem Jahr ein einziges Mal gefahren: beim Muttentalfest.
Muttentalfest beschert Zeche Nachtigall in Witten 4000 Gäste
Das hat nicht nur den Verein Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn, sondern auch das Team des benachbarten Industriemuseums Zeche Nachtigall gefreut, das vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe betrieben wird. „Wir haben uns natürlich sehr über die große Resonanz beim Muttentalfest, unserem Saisonauftakt, gefreut, bei dem wir auf der Zeche Nachtigall 4000 Besucherinnen und Besucher verzeichnen konnten“, bilanzierte Museumschef Gerben Bergstra auf Anfrage.

Das sei guter Zusammenarbeit mit Stadtmarketing, Partnern im Muttental und vor allem der Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn zu verdanken. „Gemeinsam konnten wir attraktive Kombi-Angebote schaffen. So fährt die Bahn zum Beispiel auch an unseren Familiensonntagen, die sich inzwischen zu einem echten Renner entwickelt haben“, stellte Museumsleiter Bergstra fest.
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Unterdessen schreitet die Sanierung des hochwassergeschädigten Gruben- und Feldbahn-Museums auf dem Gelände von Zeche Theresia voran. Doch der Betreiberverein zahlt dafür einen hohen Preis. „Aus Rücksicht auf die vielen Bauarbeiten“ müsse das Museum bis Sommer geschlossen bleiben, wie Vereinschef Frank erklärte.

„Damit sind zwar erhebliche Einnahmeverluste aus dem Café Theresia verbunden, aber die Bauarbeiten haben Vorrang.“ Der Verein will die erwartbare Finanzlücke durch Spenden füllen. Sie soll die Zukunft des Museums sichern - übers 40-jährige Bestehen hinaus.




