Am Dienstagnachmittag hat es bei der Wittener Maschinenbaufirma Pleiger gebrannt. Das hat das Unternehmen auf Nachfrage der Redaktion bestätigt. Laut Feuerwehr wurden die Einsatzkräfte gegen 18:19 Uhr alarmiert.

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Als die ersten von ihnen bei dem Unternehmen in Herbede eintrafen, war die Industriehalle bereits stark verraucht. Drei Angriffstrupps der Feuerwehr bekämpften die Flammen. Insgesamt waren rund 60 Kräfte im Einsatz.

Wittener Feuerwehr bringt Brand unter Kontrolle und belüftet Halle

Gegen 19:40 Uhr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Auf Nachfrage der Redaktion heißt es, dass sich der Brand auf einen Raum beschränkt hat und deshalb wenige Löschmaßnahmen ausgereicht hatten.

Laut der Firma Pleiger gab es einen technischen Defekt in einem Druckluftkompressor, weshalb das Gerät Feuer fing. Die Feuerwehr sei schnell vor Ort gewesen, wodurch sich der Brandschaden auf den kaputten Kompressor beschränke. Er sei vier Jahre alt gewesen und regelmäßig gewartet worden – das letzte Mal vor zwei Wochen.

Die Feuerwehr hat die betroffene Halle mit Ventilatoren entraucht und belüftet. Anschließend kontrollierte sie die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera. Die Einsatzkräfte konnten bis zum Ende der Aufräumarbeiten nach und nach abziehen. Gegen 20:50, also rund zwei Stunden später, hat die Feuerwehr ihren Einsatz beendet.

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Beteiligt waren neben der Berufsfeuerwehr auch die Löscheinheiten Buchholz, Herbede und Hölzer. Den Grundschutz für die Bevölkerung stellte während des Einsatzes die Löscheinheit Bommern gemeinsam mit der Sondereinsatzgruppe Information und Kommunikation sicher.

Am 9. Januar hatte es bei der Firma Pleiger schon einmal gebrannt. Damals hatte eine Lüftungsanlage Feuer gefangen. Laut dem Betrieb gebe es keinen Zusammenhang zwischen beiden Bränden. Das Feuer im Januar sei in einem anderen Gebäude ausgebrochen, das von einer Schwestergesellschaft genutzt werde. Im Nachgang seien technische Vorkehrungen getroffen worden, die eine Zündung in der betroffenen Lüftungsanlage erschweren. Bei beiden Bränden sind keine Personen zu Schaden gekommen.