Beim Maschinenbauer Pleiger im Wittener Hammertal hat es gebrannt. Obwohl die Nachlöscharbeiten erst vor Kurzem abgeschlossen wurden, weiß die Feuerwehr schon jetzt: Die Lüftungsanlage hat das Feuer ausgelöst. Weil sich die Flammen auf Teile der Dachkonstruktion übergesprungen waren und sich weiter auszubreiten drohten, waren die Einsatzkräfte in großer Zahl vor Ort.

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Gegen 8.36 Uhr hat am Freitagmorgen, 9. Januar, ein Brandmelder in einer Produktionshalle der Firma Pleiger ausgelöst. Gleichzeitig schrillten bei der Wittener Feuerwehr die Alarmglocken. Eine Mannschaft von insgesamt 45 Einsatzkräften rückte daraufhin aus, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Vor Ort wurde der Brand umgehend von zwei Seiten aus bekämpft. Ein Teil der Kräfte löschte im Gebäude, ein weiterer hielt die Flammen von der Drehleiter aus in Schach. Dafür ließ die Feuerwehr sogar eine Drohne aufsteigen.

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Der elektronische Kollege lieferte eine Übersicht aus der Luft. Mithilfe der Aufnahmen war schnell klar, in welchen Bereichen des Daches gezielt gelöscht werden muss. So konnten die Einsatzkräfte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und Schlimmeres verhindern. Die Nachlöscharbeiten liefen von 10:30 Uhr bis etwa 12 Uhr. Glücklicherweise musste die Filteranlage hierfür nicht demontiert werden, was laut Feuerwehrsprecher Ulli Gehrke den Abschluss massiv verzögert hätte. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

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Zwischenzeitlich war die Einsatzstelle Im Hammertal zwischen der Abzweigung zur Buchholzer Straße bis zur Hausnummer 55 gesperrt. Für die Löscharbeiten waren neben der Berufsfeuerwehr die freiwilligen Einheiten aus Buchholz, Herbede und den Hölzer ausgerückt. Weiterhin unterstützten die Sondereinsatzgruppe Information und Kommunikation (SEG-IUK) sowie die Drohneneinheit, die Stadtwerke, die ESW und das Umweltamt die Arbeiten vor Ort. Die Löscheinheit Mitte besetzte während des Einsatzes die Wache an der Dortmunder Straße.