Das Wildgehege auf dem Hohenstein in Witten ist für kleine und große Besucher ein beliebter Anlaufpunkt. Doch nun gibt es traurige Nachrichten. Vier Tiere mussten getötet werden. Die Stadt liefert eine Erklärung.

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Die Verwaltung spricht von einer anderen, einer unschönen Seite der Attraktion. „Ein solches Gehege zum Gucken und Staunen funktioniert nur dadurch, dass Menschen in den „Naturzustand“ eingreifen“, heißt es. Das geschehe zum einen durch Futter und Fürsorge. Aber eben auch dadurch, dass der Bestand der Tiere, also die Größe der Gruppe, immer mal wieder „reduziert“ wird. Im Klartext bedeutet das: Tiere werden getötet, so wie es jetzt wieder der Fall war.
Stadt Witten spricht von „Bestandsregulierung“
„Eine Bestandsregulierung ist erforderlich, um den Tierbestand insgesamt gesund zu erhalten“, so die Stadt. Deshalb seien am vergangenen Dienstag „vier Tiere im Wildgehege durch einen dazu legitimierten Jäger getötet“ worden. Natürlich werde darauf geachtet, dass eine angemessene Alters- und Familienstruktur erhalten bleibt und die Anzahl der Tiere insgesamt für die Größe des Geheges (ca. 4,5 Hektar) angepasst wird, heißt es in der Erklärung.
„Das ist unangenehm, weil das in den Momenten des Staunens am Zaun nicht ins Bild passt“, sagt die Verwaltung. Würde man diese Schritte jedoch nicht gehen, hieße das im Umkehrschluss, dass auf solche Attraktionen verzichtet werden muss.




