Jan-Christoph Schaberick ist neuer Landrat im EN-Kreis. Auch die Wittener verhalfen ihm ins Amt. Mit 60,5 Prozent der Wählerstimmen ließ er bei der Stichwahl in der Ruhrstadt seinen Kontrahenten Sebastian Arlt (Grüne/CDU) weit hinter sich. Schon früh zeichnete sich sein Wahlsieg ab.

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Wenige Stimmbezirke waren ausgezählt und schon lag Schaberick (40) am Wahlabend in Führung. Und die sollte er nicht mehr herschenken. Wie sein Parteikollege Dirk Leistner, der zum Bürgermeister gewählt wurde, konnte sich der 40-Jährige gegen seinen Gegner behaupten.
Schaberick hat Erfahrung in der Kommunalpolitik und im Kreistag gesammelt. Zudem arbeitet der Herdecker seit zehn Jahren für die Düsseldorfer Bezirksregierung. Seine Vision von einem Kreis „mit ausreichend bezahlbarem Wohnraum, einer guten Wirtschaft, fairen Löhnen und sicheren Arbeitsplätzen, sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit“ hat die Wähler nicht nur im ersten Wahlgang überzeugt.
Landratswahl in Witten: Im ersten Durchgang war das Rennen enger
Vor 14 Tagen lagen die Kandidaten noch enger beieinander. Der Genosse holte 37,5 Prozentpunkte. Sebastian Arlt, unterstützt von den Grünen und der CDU, schaffte 32,3 Prozent. Seit mehr als zwei Jahren ist Arlt als Kreisdirektor tätig. Vor der Wahl sagte er, er wolle „effizient und bürgernah“ arbeiten. Ausgezahlt hat es sich für ihn nicht.
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