Der TV-Klassiker „Die Sendung mit der Maus“ steht im Kinderfernsehen für Qualität. Kein Wunder, dass das Wittener Industriemuseum Zeche Nachtigall den guten Namen der WDR-Produktion erneut für ein herbstliches Event nutzt. Am Tag der deutschen Einheit – Freitag, 3. Oktober – steht auf dem Gelände in Bommern erneut ein sogenannter Türöffner-Tag an. Was wird geboten?
Führungen durch Besucherstollen begehrt: Kinder haben Vorrang
Von 10 bis 18 Uhr können Kinder und Familien hinter Türen schauen, die für sie sonst verschlossen sind. Der Eintritt ist frei. Auf dem Programm stehen etwa Führungen durch den kalten, ziemlich dunklen Nachtigallstollen. Kinder können entdecken, wie früher Steinkohle abgebaut wurde.
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„Wir öffnen die Türen des Bergwerks schon für Kinder ab fünf Jahren. Im Besucherbergwerk gibt es nur begrenzt Platz“, erklärt Museumssprecherin Cindy Dumlupinar. „An diesem Tag stehen die Kinder im Vordergrund.“ Deshalb darf nur eine erwachsene Begleitperson während der Führung mit hinein. Festes Schuhwerk ist verpflichtend. Natürlich können Geschwister oder Freunde mitkommen.

Anmeldungen für Führungen: Noch sind Plätze frei
Bei der Anmeldung sind Namen, Alter, Uhrzeit, Teilnehmerzahl, eine E-Mailadresse und Telefonnummer anzugeben. Jede halbe Stunde startet eine Führung. Es gibt noch freie Plätze zwischen 11.30 und 17 Uhr. Anmeldung unter E-Mail: zeche-nachtigall@lwl.org oder 02302-93664-10. Anmeldefrist ist Dienstag, 30. September.
Das Museum bietet noch weit mehr. Die Feuerwehr Witten – Löscheinheit Bommern - sorgt beispielsweise für Action und kommt mit seinem Fuhrpark auf das Gelände. Zum Spielen und Mitmachen lädt Zirkus Konfetti alle Altersgruppen ein: Ob Jonglieren, Balancieren, Akrobatik üben oder Zaubertricks vorführen - etwas Passendes ist bestimmt dabei.
Das Unternehmen Redpath Deilmann lockt mit besonderen Mitmachaktionen rund um den Bergbau. So können junge Maus-Fans Wissenswertes über Bergbautechnik und das Arbeiten unter Tage erfahren. Kreativangebote und ein Spielparcours runden den Tag ab. Für das leibliche Wohl sorgt die Museumsgastronomie „Waggon zur Nachtigall“.

Doch wie kommen Interessierte am besten zum Museum? Das Nachtigall-Team weiß aus Erfahrung, dass XL-Veranstaltungen oft mit Parkchaos verbunden sind. „Da rund um das Museum keine direkten Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen, empfiehlt sich die Anreise mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV.“
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Tipp: Halbstündlich fährt ein kostenloser Pendelbus von Witten Rathaus (direkte Anbindung an den kostenlosen Parkplatz „An der Gedächtniskirche“) über Hauptbahnhof/ZOB über den kostenlosen Parkplatz Nachtigallstraße bis zum Museum.
Shuttle-Busse ab Witten Rathaus zum Industriemuseum
Die beliebte Muttentalbahn fährt ebenfalls Besucher regelmäßig vom Parkplatz Nachtigallstraße zum Museum - stündlich ab 11 Uhr. Fahrpläne sind unter www.zeche-nachtigall.lwl.org/de/veranstaltungen veröffentlicht. Noch einmal Museumssprecherin Dumlupinar: „Die wenigen Parkplätze am Museum sind ausschließlich Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen und Fahrrädern vorbehalten.“
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