Inzwischen tut sich was auf der Kreisverkehr-Baustelle in Witten-Heven. Die Bagger rollen, auf der Kreuzung ist schon ganz viel abgefräst. Was aber für die Geschäftsleute dort oben viel wichtiger ist, vor allem die Hainberg-Apotkeke und den benachbarten Zahnarzt: Nachdem sie vorher tagelang quasi von den rot-weißen Absperrungen eingezäunt waren, fand ihr Protest nun Gehör - sogar an höchster Stelle.

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Bürgermeister Lars König - momentan wegen der Kommunalwahl ohnehin im Dauereinsatz auch in den Stadtteilen - hat sich des Problems persönlich angenommen. Nach einem Besuch vor Ort versprach er in den sozialen Medien: Vor der Apotheke und Arztpraxis werde man wieder für „zwei bis drei“ Stellplätze sorgen. Außerdem wolle man die Ausschilderung der Baustelle verbessern.
Absperrung vor Hainberg-Apotheke in Witten-Heven versetzt
Tatsächlich sind die Absperrbaken vor der Apotheke, die ganz nahe zur Kreuzung liegt, inzwischen ein bisschen versetzt worden. So ist eine größe Lücke direkt vor der Pillen-Station entstanden, so dass Autofahrer zumindest kurz rausspringen können, um ein Rezept einzulösen. Die Absperrung befindet sich nun nicht mehr unmittelbar in Höhe des Heinbergwegs, so dass der fließende Verkehr nicht mit Kurzparkern kollidiert, die nur mal eben in die Apotheke wollen. „Vorher standen die Leute im absoluten Halteverbot mitten auf der Kreuzung“, sagt Apotheker Rötger Althoff (62).

Der Fußweg vor der Apotheke ist zumindest aus Richtung Heinbergwegweg/Kirche frei, ebenso der gegenüberliegende Bürgersteig aus Richtung Hellweg-Kreuzung/Wannen. Er wird für Radfahrer und Passanten während der Bauzeit zum zentralen, begehbaren Nadelöhr. Der Gehweg im Abzweig Unistraße/Steinhügel ist dicht.
Bis Mitte Dezember wird der Knotenpunkt Universitätsstraße/Hellweg/Steinhügel/Wannen zum Kreisverkehr umgebaut. Wannen und Steinhügel bleiben in Höhe der Kreuzung für drei Monate voll gesperrt. Es wird eine großräumige Umleitung empfohlen.
Eine Hauptspur bleibt frei
Inwieweit die Beschilderung der Baustelle verbessert wurde oder noch wird, dürften Autofahrer in den nächsten Wochen selbst feststellen. Auf Facebook sind längst Klagen zu lesen, zum Beispiel aus der Friedrich-List-Straße, die als Ausweichstrecke genutzt werde. Aber zumindest eine Hauptspur bleibt frei, der Abzweig von der Unistraße nach links in den Hellweg und umgekehrt vom Hellweg in die Universitätsstraße.




