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  • Vorbereitende Arbeiten für neuen Kreisverkehr in Witten-Heven beginnen am 4. August
  • Die eigentlichen Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember
  • Steinhügel und Wannen werden gesperrt, Unistraße und Hellweg weiter befahrbarf

Nun ist es tatsächlich so weit. Die Stadt lässt den lang erwarteten Kreisverkehr an der Kreuzung Steinhügel/Wannen/Universitätsstraße/Hellweg bauen. Allerdings müssen sich Autofahrer auf etwas gefasst machen.

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Schon seit zwei Jahren quält sich der Verkehr dort. Im Juli 2023 war die Ampel am Steinhügel ausgefallen. „Irreparabel“ hieß es seinerzeit. Es folgten Absperrungen, einseitige Verkehrsführungen und Behelfsampeln. Im November desselben Jahres wurde dann noch ein Tagesbruch im Abzweig von der Unistraße auf den Steinhügel entdeckt. Was weitere Arbeiten und Sicherheitsvorkehrungen nach sich zog.

Ampelausfall vor zwei Jahren: Seitdem muss es eine Behelfsampel in Witten-Heven richten

Anwohner und Verkehrsteilnehmer sind entnervt, weil sich seitdem offenbar kaum etwas getan hat. „Wenn Sie da langsam fahren, können Sie bei der Fahrt die Blumen pflücken“, sagt die Verkäuferin aus einem Geschäft in der Nähe. Eine teure Zwischenlösung kam für die Stadt nicht in Frage, weil auf lange Sicht ein Kreisel geplant war. Ab Montag (4. August) werden die Arbeiten dafür nun vorbereitet.

Das bedeutet, dass die Straßenbeleuchtung im Kreuzungsbereich - die sogenannte „Hochkette“ - jetzt zurückgebaut wird, wie es etwas fachmännisch heißt. „Das kann zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs führen“, teilt die Stadt mit. Doch diese Behinderungen dürften nichts im Vergleich zu dem sein, was an Sperrungen auf den Verkehr zukommt..

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Ab Montag (11. August) wird das Baufeld eingerichtet. Wannen und Steinhügel sind dann im Einmündungsbereich der Kreuzung etwa drei Monate lang voll gesperrt. Hellweg und Universitätsstraße bleiben als wichtiger Zubringer von und zur Autobahn weiter befahrbar. Die Stadt rechnet insgesamt mit einer Bauzeit von vier Monaten.

Kosten für neuen Kreisverkehr belaufen sich auf rund 730.000 Euro

Das Rathaus kündigt entsprechende Umleitungen an. „Sie führen den Verkehr weiträumig an der Baustelle vorbei“, heißt es. Die Schilder mögen Beachtung finden, appelliert die Verwaltung an die Bevölkerung. Bürgerinnen und Bürger sollten mehr Fahrzeit einplanen. Gleichzeitig bittet die Stadt um Verständnis. Wenn alles glatt läuft, könnte der Verkehr ab Mitte Dezember durch den neuen Kreisverkehr rollen. Die Kosten werden auf 730.000 Euro geschätzt.

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