Diesen Abend werden die Menschen am Pestalozziplatz in Witten nicht so schnell vergessen. Der 28. Juni war ein Samstag, der Himmel blau, die Luft lau. Doch dann stellte ein Ereignis das Leben von drei Mietparteien binnen kürzester Zeit auf den Kopf. Ein Feuer in einem Gartenhäuschen sorgte dafür, dass am Ende drei Gebäude der Vivawest zum Teil schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden. Inzwischen hat der Wohnungskonzern mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Wann sind die Häuser wieder bezugsfertig?

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Die Kripo hat die drei Altbauten längst freigeben. Bestätigt ist ein technischer Defekt als Brandursache. Vivawest hat die Schadenshöhe und den Sanierungsumfang ermittelt. „Da die drei Gebäude unterschiedlich stark von dem Brand betroffen waren, ist auch die Ausgangslage unterschiedlich“, sagt Sprecher Jens Rospek.
Zwei Gebäude sind vorerst unbewohnbar
In zwei Häusern stehen noch weitere Termine mit Sachverständigen an. Anschließend könnten die Sanierungsarbeiten der durch Feuer, Rauch und Löschwasser verursachten Schäden dann in Kürze starten, wie Rospek versichert. Ein Fachunternehmen sei bereits beauftragt worden. Im Zuge der Arbeiten sollen einzelne Bauteile noch routinemäßig statisch überprüft werden. Davon hänge maßgeblich die weitere Vorgehensweise ab und somit die Dauer der Sanierung.
Für zwei Mietparteien hat der Vivawest-Sprecher allerdings keine guten Nachrichten. Zwei Gebäude seien „auf absehbare Zeit unbewohnbar“. Der Konzern rechnet mit mehreren Monaten. Sein Unternehmen stehe im Austausch mit den betroffenen Mietern. Alle hätten selbst Ersatzunterkünfte finden können. Kosten, die ihnen aufgrund von Unbewohnbarkeit „in angemessenem Umfang“ entstehen, seien versicherungstechnisch abgedeckt.

Versicherung deckt Schäden am Pestalozzipark in Witten ab
Und welche Kosten kommen auf Vivawest zu? Zur Schadenhöhe kann das Unternehmen nach eigenen Angaben bisher keine Angaben machen. Nur so viel: „Schäden, die durch versicherte Gefahren wie Feuer entstehen, sind regelmäßig von der Wohngebäudeversicherung abgedeckt.“

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Für Brandopfer Nicole Hohlbein ging das Drama glimpflich aus. Sie war zehn Tage lang außerhalb ihrer Wohnung einquartiert, konnte dann aber mit ihren beiden Hunden und Katzen wieder zurückkehren. Ihr Sohn Cedric, ebenfalls vom Feuer betroffen, hat sich vorübergehend wieder bei Muttern einquartiert. Seine Wohnung ist weitaus schlimmer betroffen. Im Gebäude seiner Mutter muss nur das Dach repariert werden.
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