Zusammenfassung
- Die Polizei hat die Ermittlungen zum Einbruch im Tierheim Witten eingestellt, Hund Thyson bleibt verschwunden.
- Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft übergeben, die wahrscheinlich keine weiteren Ermittlungen durchführen wird.
- Eine IT-Firma plant die Installation einer Überwachungsanlage im Tierheim, um zukünftige Vorfälle zu verhindern.
Schlechte Nachrichten für das Tierheim in Witten. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Einbruch in der Nacht auf Karfreitag eingestellt. Hund Thyson, der dabei gezielt aus dem Heim gestohlen wurde, bleibt weiterhin verschwunden.

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Die Kollegen hätten nun erst einmal alle Ermittlungsansätze in Sachen Tierheim ausgeschöpft, sagt Polizei-Sprecher Jens Artschwager. Weiterhin gebe es kein Ergebnis. Der Fall ist deshalb an die Staatsanwaltschaft übergeben worden. Das scheint das - zumindest vorläufige - Ende der Bemühungen um eine Rückkehr des Tieres zu sein.
Tierheim Witten enttäuscht über mögliche Verfahrenseinstellung
Denn in der Regel führt die Staatsanwaltschaft nicht eigenständig weitere Ermittlungen durch, wenn die Polizei in einem Fall nicht zu einem Ermittlungsergebnis kommt, an das sie anknüpfen kann, erläutert ein Sprecher der Bochumer Staatsanwaltschaft. Wahrscheinlich werde das Verfahren eingestellt.
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„Wir sind natürlich sehr enttäuscht und traurig“, sagt Wiebke Blomberg, erste Vorsitzende des Trägervereins des Tierheims. Der American Staffordshire Terrier, eingestuft als gefährliche Rasse, war im Januar im Zuge einer Beschlagnahmung ins Tierheim gekommen. Schnell kam der Verdacht auf, dass der ehemalige Besitzer etwas mit dem Verschwinden des Tieres zu tun gehabt haben könnte. Auch die Polizei ging dieser Spur nach.
Tierheim Witten erhält bald Kameraüberwachung
Doch ohne Ergebnis. „Dass der oder die Täter einfach so davonkommen, ist frustrierend“, sagt Blomberg. So oder so sei es für das Team aber einfach traurig, weil Thyson nicht mehr da sei. „Aber wir müssen nach vorne schauen. Vielleicht ergibt sich in der Zukunft ja doch noch aus Zufall ein Anknüpfungspunkt.“

Bislang hatte das Tierheim an der Wetterstraße keine Kameraüberwachung. Das erschwerte die Ermittlungen der Polizei. Doch damit soll bald Schluss sein. Nach dem Vorfall nahm eine hier ansässige IT-Firma Kontakt zum Tierheim auf. Und will dort bald eine Überwachungsanlage installieren. Die dazugehörigen Kameras seien schon bestellt, so Blomberg. Einen Start-Termin für die High-Tech-Überwachung gibt es aber noch nicht.
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