Entwickelt sich das Bebbelsdorf in Witten zur Dauerbaustelle? Erst wurde ein alter Bergbauschacht gefunden, der mit hohem Zeitaufwand verfüllt werden musste. Dann kam die Entwässerung der Stadt Witten, die dort bis in den Juni hinein an einem Kanal arbeitet. Doch es gibt schon Pläne für die Zukunft. Schon bald könnten wieder Baumaschinen die Durchfahrt durch das kleine Gewerbegebiet versperren.

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Auf der grünen Wiese – einem Acker unweit der Stockumer Ortsteilgrenze – soll neues Gewerbe ansiedeln. Das sieht der Bebauungsplan Bebbelsdorf-Ost vor, wie die Stadt auf Anfrage mitteilt. Gemeint ist die Fläche zwischen Kfz Zumsande und einem Waldstück nördlich der Wista Stahlhandel GmbH. Das Waldstück soll erhalten werden, ob Bäume fallen müssen, steht noch nicht fest. Die Stadt Witten verfolge mit dem Plan zwei Ziele, heißt es von der Pressestelle.

Bebbelsdorf in Witten: Neues Gewerbegebiet bedeutet neue Baustellen

Neben dem Ziel, neues Gewerbe anzusiedeln, soll auch die stark beschädigte Straße saniert werden. Es gehe der Stadt um „Verkehrssicherheit“ und „Nutzungsqualität“. Dafür soll vor allem ein durchgängiger Gehweg sorgen, denn zwischen dem Containerdienst Hinrichs und der Hörder Straße müssen sich Fußgänger und Fahrzeuge die Straße teilen.

Außerdem soll ein Schutzstreifen für Radfahrer eingezeichnet werden. Dadurch würde eine sichere Anbindung von der Radtrasse Rheinischer Esel an den Ortsteil Stockum garantiert. Denn die angrenzende Hörder Straße verfügt bereits über baulich getrennte Radspuren.

Änderungen sind auch für den motorisierten Verkehr angedacht. Neue Stellplätze für Autos und Lkw wollen „den ruhenden Verkehr besser organisieren und Konflikte mit dem fließenden Verkehr minimieren“. Außerdem soll die Bushaltestelle der Linie 371 barrierefrei werden.

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Inwiefern ansässige Firmen, wie die AHE oder die ITAV Textile Group, für die Straßensanierung zur Kasse gebeten werden, stehe noch nicht fest, es „kann aber erforderlich werden“, so die Pressestelle der Stadt. Doch die entstehenden Kosten seien zum großen Teil förderfähig und werden im weiteren Projektverlauf geprüft. „Ziel ist es, eine gerechte und möglichst kostenschonende Lösung für alle Beteiligten zu finden und die Fördermöglichkeiten optimal auszuschöpfen.“

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