Die Grünen bringen in der nächsten Ratssitzung am Montag, 7. Juli 2025, einen Antrag zum Schutz der alten Buche an der Kewerstraße in Oberhausen-Alstaden ein. Sie dringen auf ein Moratorium, also auf einen vorläufigen Stopp aller Arbeiten vor Ort. Der Baum soll nach jetziger Beschlusslage gefällt werden, um hier den Kurvenbereich im Verlauf von Bebelstraße und Kewerstraße neu zu gestalten. Gegen die Fällung der stadtbildprägenden Buche regt sich seit vielen Monaten massiver Widerstand im Stadtteil.

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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Oberhausen (BUND) hat, auch unter finanzieller Beteiligung einiger Mitglieder der Grünen, ein Gutachten zur Neugestaltung des Knotenpunkts in Auftrag gegeben. Der Hintergrund: Die im Zuge der ursprünglichen Planung vorgesehene Verbreiterung der Kewerstraße hätte die Fällung des städtebaulich und ökologisch wertvollen Baumes im Bereich der Eisenbahnbrücke zur Folge. Die Grünen-Fraktion fordert nun, alle weiteren Maßnahmen auszusetzen, bis das von Dr. Jürgen Brunsing erstellte Gutachten zur Neugestaltung des Knotenpunkts in Alstaden von Fachverwaltung und Politik vollumfänglich bewertet worden ist.
Grüne: „Verlust der Buche wäre durch Neupflanzungen nicht zu kompensieren“
„Alte Bäume, wie diese Buche, sind nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch identitätsstiftend für den Stadtteil. Ihr Verlust wäre unwiederbringlich und durch Neupflanzungen nicht zu kompensieren“, wird Tim Heinzen, Stadtverordneter und Bezirksvertreter in Alt-Oberhausen, in einer aktuellen Mitteilung der Grünen zitiert.
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Zudem weist Tim Heinzen auf aus seiner Sicht vorhandene Mängel der geplanten Maßnahmen hin. „Seit uns die Planung bekannt ist, haben wir darauf verwiesen, dass mit ihr insbesondere der Radverkehr weiterhin unsicher auf dieser Strecke geführt wird. Wir schlagen deshalb nach wie vor die Installation eines Lichtsignals für den Schwerlasttransport vor. Wenn der Anspruch endlich aufgegeben würde, dass an dieser Stelle Busse oder Lkw aneinander vorbeifahren können sollen, wäre eine Ausgestaltung möglich, die eine Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer verfolgt.“





