Am Donnerstagmorgen, 2. Juli, ist die Leitstelle der Feuerwehr Mülheim gegen 7 Uhr über eine unklare Verunreinigung auf der Ruhr informiert worden. Mitarbeiter des Kraftwerks im Bereich der Raffelbergbrücke hatten einen schillernden Film auf der Wasseroberfläche bemerkt und einen möglichen Austritt von Öl oder Kraftstoffen befürchtet.

Täglich (außer Samstag)
Mülheim-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Aufgrund der Meldung schickte die Feuerwehr sowohl einen Löschzug als auch ein Löschboot an die Einsatzstelle. Vor Ort bestätigten die Kräfte zunächst die Sichtung einer unbekannten Substanz auf dem Wasser. Der schillernde Film erstreckte sich über eine Länge von rund 70 Metern und war deutlich sichtbar auf der Ruhroberfläche.
Ölfilm auf der Ruhr: Feuerwehr Mülheim rückt aus
Um herauszufinden, worum es sich handelt, zog die Feuerwehr das Umweltamt der Stadt sowie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt hinzu. Gemeinsam entnahmen die Fachleute mehrere Proben und untersuchten diese direkt an der Einsatzstelle, um sicher ausschließen zu können, dass Kraftstoff in die Ruhr gelangt war.
Alle Tests fielen negativ aus. Hinweise auf Mineralöl oder andere umweltschädliche Stoffe in der Ruhr fanden sich nicht. Nach den Untersuchungen durch Feuerwehr und Fachbehörden konnte schließlich Entwarnung gegeben werden.
Lesen Sie mehr Berichte aus Mülheim:
Keine Gefahr für die Umwelt
Bei dem Film auf dem Wasser handele es sich laut Feuerwehr um einen natürlichen Biofilm. Solche Überzüge entstünden durch biologische Abbauprozesse im Gewässer und schillerten ähnlich wie Öl. Deshalb könne man sie mit bloßem Auge leicht mit einem Ölfilm verwechseln.
Da keine Gefahr für die Umwelt bestand, waren keine weiteren Maßnahmen durch die Feuerwehr nötig. Die Einsatzkräfte konnten die Stelle an der Raffelbergbrücke nach Abschluss der Untersuchungen wieder verlassen.







