Ein beschädigter Hauptwasseranschluss hat am Mittwochvormittag (1. Juli) einen mehrstündigen Feuerwehreinsatz an der Straße Schieferbank ausgelöst. Gegen 11.20 Uhr alarmierte ein Gewerbebetrieb die Einsatzkräfte, nachdem bei Tiefbauarbeiten eine Hauptwasserleitung beschädigt worden war. Die Wasserversorgung des gesamten Betriebsgeländes fiel daraufhin vollständig aus.

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Wie die Feuerwehr mitteilt, drohten durch den plötzlichen Wasserausfall die im Werk verarbeiteten Produkte auszuhärten. Das hätte erhebliche Schäden an kompletten Anlagenteilen verursachen können. Gleichzeitig seien die Beschäftigten nach dem anstehenden Schichtwechsel „aufgrund betriebsbedingter Kontaminationen“ auf funktionierende Duschmöglichkeiten angewiesen gewesen.
Trinkwassernotversorgung: Feuerwehr Mülheim ersetzt Leitung und sichert Betrieb
Gemeinsam mit der Betriebsleitung und dem Entstördienst des Wasserversorgers stimmte die Feuerwehr das weitere Vorgehen ab. Während die beschädigte Leitung repariert wurde, bauten die Einsatzkräfte eine Trinkwassernotversorgung auf. Dafür verlegten sie unter strengen hygienischen Vorgaben rund 200 Meter Trinkwasserschläuche und speisten das Wasser über eine kurzfristig eingerichtete Noteinspeisung direkt in das Trinkwassernetz des Betriebs ein.
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Nach Angaben der Feuerwehr nutzten Beschäftigte während des Aufbaus der Notversorgung Brauchwasser, um gefährdete Anlagenteile zu spülen und von Produktrückständen zu befreien. Die für den Betrieb erforderlichen Duschmöglichkeiten blieben während der Reparaturarbeiten ebenfalls sichergestellt.
Der Einsatz der Feuerwehr dauerte rund fünf Stunden. Anschließend konnte die Notversorgung zurückgebaut und der Einsatz beendet werden.








