Der Traum vom Eigenheim bleibt für viele Familien in Mülheim eine finanzielle Herausforderung. Ein gebrauchtes Einfamilienhaus wird derzeit im Schnitt für rund 587.000 Euro angeboten – trotz eines Preisrückgangs von zehn Prozent. Vor allem das notwendige Eigenkapital stellt für junge Familien oft eine hohe Hürde dar.
Mehr aus Mülheim
Alle Nachrichten aus Mülheim lesen Sie hier +++ Abonnieren Sie unseren Newsletter per Mail oder folgen Sie uns bei Whatsapp, Instagram, Facebook +++ Themenseiten: Wohnen, Gastronomie, Handel/Einkaufen, Blaulicht, RRZ +++ Den Freizeitkalender finden Sie hier.
Um den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern, bietet das Land Nordrhein-Westfalen verschiedene Förderprogramme an – darunter zinsgünstige Darlehen und sogenannte Eigenkapitalersatzdarlehen. Nach Berechnungen von LBS-Gebietsleiter Jochen Stimberg kann eine dreiköpfige Familie in Mülheim in diesem Jahr Fördermittel von bis zu 208.000 Euro erhalten.
So viel Förderung ist für Familien in Mülheim möglich
Da der Immobilienmarkt in Mülheim als besonders angespannt gilt, fällt die Stadt in die Kostenkategorie vier. Damit sind eine Grundförderung von bis zu 184.000 Euro sowie zusätzliche 24.000 Euro je Kind möglich. Für die Einkommensgruppe A darf das jährliche Bruttoeinkommen einer Familie bis zu 57.074 Euro betragen.
Lesen Sie mehr Berichte aus Mülheim:
Auch Haushalte mit höheren Einkommen können unter bestimmten Voraussetzungen Fördermittel erhalten – allerdings in geringerem Umfang. In der Einkommensgruppe B liegt die Einkommensgrenze für eine dreiköpfige Familie bei 79.411 Euro brutto im Jahr. Die Grundförderung sinkt hier auf 110.000 Euro, während der Familienbonus unverändert bestehen bleibt.
Worin die Vorteile der Landesmittel liegen
Gefördert werden sowohl der Kauf als auch der Neubau von selbst genutzten Häusern und Eigentumswohnungen. „Die Vorteile der Landesmittel sind niedrige Zinsen mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren“, erklärt Stimberg. Sie lägen einschließlich Verwaltungsgebühren bei lediglich einem Prozent und damit deutlich unter dem derzeitigen Marktniveau von rund vier Prozent. Hinzu kämen eine nachrangige Eintragung im Grundbuch, kostenfreie Sondertilgungen sowie zusätzliche Tilgungsnachlässe für Haushalte der Einkommensgruppe A.





