Sechs neue Mehrfamilienhäuser, 72 Wohnungen, 26 Millionen Euro – das sind die wichtigsten Zahlen von einem der Mülheimer Vorzeigeprojekte im Bereich Wohnungs- und Quartiersbau der vergangenen Jahre: Entstanden ist das sogenannte „EliQ“ vom SWB am Rande von Eppinghofen an der Elisabeth-Selbert-Straße. Nicht umsonst ist das Quartier am 27. und 28. Juni auch beim Tag der Architektur in Nordrhein-Westfalen vertreten.
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Dieser erlaubt nicht nur, hinter die Fassaden von Bauwerken zu blicken, sondern auch, sich von aktueller Architektur inspirieren zu lassen. „Am Tag der Architektur werden aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen deutlich, die sich bereits in den vergangenen Jahren abzeichneten: Nachhaltigkeit ist weiterhin das große Thema, was nicht zuletzt dazu führt, dass zahlreiche Projekte zur Umnutzung, Sanierungen und Weiterentwicklungen im Bestand präsentiert werden“, heißt es in der Ankündigung der Architektenkammer, die den Aktionstag ausrichtet.
Wohnquartier aus den 60er Jahren wurde komplett transformiert
Das passt komplett zum neuen Wohnquartier südöstlich der Aktienstraße. Dort wurde ein in die Jahre gekommenes Wohnquartier grundlegend transformiert. Die Elisabeth-Selbert-Straße schließt das Areal ringförmig ein und verleiht ihm damit einen speziellen Inselcharakter. Die Zeilenbebauung aus den 60er Jahren verbarg in ihrer Mitte eine wenig einladende und weitestgehend brachliegende Grünfläche. Die sechs Neubauten sind so angeordnet, dass sie eine neue Quartiersmitte mit Spielplatz und Aufenthaltsflächen bieten.
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Die Häuser mussten passend in die Topografie eingefügt werden, schließlich fällt das Gelände von Nord nach Süd um acht Meter ab. „Zwei Tiefgaragen sind so in das Gelände eingebettet, dass sie teilweise im Hang liegen und dadurch kosteneffizient realisiert werden konnten“, heißt es auf der Seite der Architekten. Ebenso überwinden Stufen und Rampen spielerisch den Höhenunterschied.
Das sind die 140 anderen Projekte in NRW beim Tag der Architektur
Beim Tag der Architektur sind neben dem Mülheimer Quartier 140 andere Projekte mit dabei. „Die Bandbreite der teilnehmenden Projekte in diesem Jahr von Wohnungen in einer alten Scheune bis zum universitären Forschungszentrum, vom neuen Wohnkomplex auf einer ehemaligen Brachfläche bis zu einem Campus für Digitalisierung, KI und Innovation“, heißt es seitens der Veranstalter. Alle sind auf der Seite der Architektenkammer aufgelistet: aknw.de/tag-der-architektur-2026





