Geht alles gut, werden im Sommer mehrmals rund 1000 Fußball-Fans in Mülheims größte Sporthalle strömen, um dort gemeinsam die deutschen Spiele bei der Weltmeisterschaft zu verfolgen. Der Name der Location wird bis Ende 2029 der gleiche bleiben.

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Im Februar 2005 wurde die Halle an der Stelle eröffnet, wo zuvor die legendäre Halle an der Carl-Diem-Straße stand. Die RWE-Tochter RWE Rhein-Ruhr übernahm damals die erste Namenspartnerschaft der Halle mit ihren 2000 Sitz- und zusätzlich 1000 Stehplätzen. Ab Oktober 2009 hieß die Sportstätte nur noch RWE-Sporthalle und ab Oktober 2016 schließlich Innogy-Sporthalle.

Mülheim verlängert Partnerschaft um weitere vier Jahre

Die längste Namenspartnerschaft besteht mit der Westenergie AG - zumindest dann, wenn beide Seiten den neuen, bis Ende 2029 laufenden Vertrag erfüllen. Seit 2020 trägt die Halle an der Straße „An den Sportstätten“ den Namen. Der Ende 2025 ausgelaufene Vertrag wurde um weitere vier Jahre verlängert, wie der Mülheimer Sportservice als Betreiber nun im Sportausschuss bekannt gab.

Jährlich finden in der Westenergie-Sporthalle die Yonex German Open, das größte Badmintonturnier in Deutschland, statt. Im Winter ist die Halle zudem Austragungsort der örtlichen Fußball-Stadtmeisterschaft und des meist ausverkauften NRW-Traditionsmasters.

Darts, Snooker, Boxen – das fand alles in der größten Mülheimer Sporthalle statt

Zwischen 2012 und 2014 fand in Mülheim die European Darts Championship statt, von 2013 bis 2015 die Ruhr Open im Snooker. Boxkämpfe (unter anderem von Artur Abraham) fanden in der Halle ebenso statt wie internationale Tanzwettbewerbe oder mehrere Jahre lang ein Indoor-Oktoberfest. Der damalige Volleyball-Bundesligist Moerser SC und Handball-Zweitligist TuSEM Essen nutzten die Westenergie-Sporthalle bereits als Ausweichspielstätte.