Nach dem schweren Sturz eines 57-jährigen Fußgängers am 20. April gibt es nun einen weiteren Vorfall auf der Weißenburger Straße in Mülheim. Erneut wurde an derselben Stelle eine gespannte Schnur entdeckt. Die Polizei geht von einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr aus und bittet weiter um Hinweise.

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Bereits am frühen Morgen des 20. April war ein 57-jähriger Mülheimer auf dem Gehweg schwer verletzt worden. Der Verletzte soll gegen 5.10 Uhr auf seinem Weg zur Straßenbahn gewesen sein. Nach Polizeiangaben war der Mann in Eile, um seine Bahn zu erreichen. Dabei bemerkte er offenbar nicht rechtzeitig, dass quer über den Gehweg eine Schnur gespannt worden war. Der Mülheimer stürzte über das Hindernis und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Inzwischen kam es am Morgen des 28. April zu einem weiteren Einsatz an derselben Örtlichkeit. Gegen 4.50 Uhr wollte eine 55-jährige Mülheimerin die Weißenburger Straße überqueren. Dabei bemerkte sie nach bisherigen Erkenntnissen rechtzeitig eine zwischen zwei geparkten Autos gespannte Schnur und konnte einen Sturz verhindern.
Unbekannter spannt Schnur: Polizei sucht nach Zeugen
Die Polizei Essen sieht einen möglichen Zusammenhang zwischen beiden Fällen und ermittelt. Wer die Schnur gespannt hat und ob die Tat gezielt vorbereitet wurde, ist derzeit noch unklar. Die Polizei Essen hat Ermittlungen aufgenommen. Dabei geht es unter anderem um den Verdacht der gefährlichen Körperverletzung sowie eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
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Nun hoffen die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung. Gesucht werden Zeugen, die im Bereich der Weißenburger Straße verdächtige Personen oder ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei Essen unter der Telefonnummer 0201/829-0 und der E-Mail-Adresse hinweise.essen@polizei.nrw.de entgegen.








