Nach mehreren Notrufen rückte Mülheims Feuerwehr am Montag in großer Stärke zum Campingplatz am Entenfang aus. Vor Ort brannte eine der mobilen Wohneinheiten; auch im Garten eines benachbarten Grundstücks war Feuer ausgebrochen.

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Anwohner des Campingplatzes hatten bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr erste Löschversuche unternommen. Dabei atmeten mehrere Personen Rauchgase ein und wurden im weiteren Verlauf vom Rettungsdienst untersucht. Nachdem die Feuerwehr zunächst berichtet hatte, dass vor Ort nicht flächendeckend Löschwasser vorhanden gewesen wäre, korrigierte sie sich im Laufe des Mittwochs. Mit dem vor Jahren umgesetzten Brandschutzkonzept am Entenfang seien ausreichend Hydranten und Feuerlöscher vor Ort gewesen. Die Feuerwehr entsende in Randbereichen allerdings standardmäßig zusätzliches Löschwasser.
Schwierige Nachlöscharbeiten in Mülheim: Glutnester im Dach fordern Spezialgerät
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Die eingesetzten Feuerwehrkräfte machten sich an die Brandbekämpfung und bauten eine sogenannte Riegelstellung zu den umliegenden Gebäuden auf, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Der Brand konnte dann auch zügig unter Kontrolle gebracht werden. Die Freiwillige Feuerwehr übernahm die Einsatzstelle, damit die Kräfte der Berufsfeuerwehr wieder zur Sicherstellung des Grundschutzes im Stadtgebiet zur Verfügung standen.
Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig, da sich im Dachbereich der ausgebrannten Wohneinheit weiterhin schwer zugängliche Glutnester befanden. Zur effektiven Bekämpfung dieser Glutnester wurde die Feuerwehr Ratingen mit einem Cobra-System nachalarmiert. Durch den Einsatz dieses Spezialgeräts konnten die verbliebenen Brandstellen gezielt gelöscht werden.
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Bewohner evakuiert – Brandursache wird ermittelt
Insgesamt waren rund 65 Einsatzkräfte über einen Zeitraum von etwa dreieinhalb Stunden im Einsatz gebunden, einschließlich der Kräfte zur Sicherstellung des Grundschutzes. Der Rettungsdienst sichtete insgesamt 15 Personen auf mögliche Rauchgas-Intoxikationen. Ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch in keinem Fall erforderlich.
Die beiden Bewohner der betroffenen Einheiten - jene des Brandobjekts sowie jene des angrenzenden Nachbargrundstücks - konnten vorerst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Sie kamen für die Nacht bei Bekannten unter. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.








