Zum Rosenmontagszug verhängt die Stadt Mülheim ein Glasverbot. Sie weist auch auf Straßensperrungen und eine alkoholfreie Zone für Familien hin.

Der Rosenmontagszug nimmt ab 14 Uhr folgenden Weg: Kaiserstraße, Leineweberstraße, Ruhrstraße, Schollenstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Bahnstraße, Am Löwenhof, Kurt-Schumacher-Platz, Kaiserplatz, Leineweberstraße, Friedrichstraße, Wertgasse, Ruhrstraße, Leineweberstraße, Schloßbrücke.

Glasverbot an Rosenmontag in Mülheim: Auch Händler sind eingeschränkt

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Rund um den Rosenmontagszug gilt ein Glasverbot – und zwar am 16. Februar in der Zeit von 12 bis 20 Uhr auf dem gesamten Weg des Rosenmontagszugs zuzüglich eines parallel zum Zugweg verlaufenden beidseitigen Sicherheitsstreifens von 100 Metern sowie auf dem gesamten Rathausmarkt. Die Stadt setzt auf das Glasverbot, um Verletzungen vorzubeugen.

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Neu in diesem Jahr: Im benannten Zeitraum sind auch die Abgabe und der Verkauf von Getränken in Glasbehältnissen untersagt. Dies gilt insbesondere für Trinkhallen, Kioske sowie sonstige Gewerbetreibende entlang des Zugweges sowie auf dem gesamten Rathausmarkt. Die betroffenen Betriebe haben laut Stadtverwaltung sicherzustellen, dass Glas nicht aus den Verkaufs- oder Gasträumen auf die Straße gelangt.

Parkverbote in Mülheims Innenstadt: Nur Krankenhäuser bleiben erreichbar

Am Rosenmontag werden Parkverbotszonen in der Innenstadt entlang des Zugverlaufs eingerichtet und kenntlich gemacht. Die Stadt bittet dringend darum, das Parkverbot zu beachten. Ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge würden unverzüglich abgeschleppt.

Während des Rosenmontagszuges könne zudem der Verkehr von privaten und öffentlichen Parkplätzen, Parkhäusern und Tiefgaragen im gesamten Innenstadtbereich nicht abfließen. Die Zufahrt zu den Krankenhäusern bleibe hingegen durchgehend gewährleistet.

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„Familienfreundliche Zone“ ohne Alkohol- und Tabakkonsum am Rathausmarkt

Wie in den vergangenen Jahren wird auf dem Rathausmarkt während des Rosenmontagszuges eine „familienfreundliche Zone“ eingerichtet. Ab 13 Uhr ist am abgerissenen Kiosk ein offenes Angebot für Kinder und Familien geplant – aber auch für alle anderen Interessierten, die den Rosenmontagszug ohne Alkohol- und Tabakkonsum verbringen wollen.

Der Bereich wird mit Hinweisschildern als „familienfreundliche Zone“ kenntlich gemacht und ist als Angebot ohne Kontrollen und Absperrungen geplant. Die Initiatoren bauen auf Gespräche und Verständnis der Mülheimer Jeckinnen und Jecken. Zur Verkürzung der Wartezeit auf den Rosenmontagszug wird das Awo-Spielmobil einige Angebote für Kinder aufbauen. Veranstalter der „familienfreundlichen Zone“ ist der Arbeitskreis Suchtvorbeugung der kommunalen Gesundheitskonferenz.