Er stand in Millionen Haushalten, in Wohnzimmern und Arbeitszimmern, jetzt zieht er ins Museum: Der erste Aldi-PC von Medion wird ab dem 23. September im Haus der Geschichte in Bonn gezeigt. Das Gerät, das Ende der 90er Jahre für viele Menschen den Einstieg ins Internet bedeutete, erhält so einen Platz in der Zeitgeschichte.
Erinnerungen an den ersten Schritt ins Internet
Mitte der 90er Jahre war das World Wide Web noch neu, Computer waren für viele Leute zu teuer. Mit dem Medion-PC, der ab 1997 bei Aldi angeboten wurde, änderte sich das Bild. Der Rechner war vergleichsweise günstig und technisch solide. So brachte er digitale Technik in viele Haushalte, die sich vorher keinen PC leisten konnten.

Christian Göbel, stellvertretender Geschäftsführer Marketing & Communication bei Aldi Süd, erklärt: „Mitte der 90er machte Aldi mit dem Medion PC den Computer für Millionen Haushalte leistbar und öffnete damit den Weg ins Internetzeitalter. Eine Zeit, die viele von uns nicht vergessen werden. Dass der erste Aldi PC nun bald im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ausgestellt wird, ehrt uns ausgesprochen und ist eine große Motivation, auch in Zukunft das gute Leben für alle zu ermöglichen.“
Vom Discounter-Produkt zur Museums-Vitrine
Und auch Serra Schlesinger, Director Communications bei Aldi Nord Deutschland, sieht in dem Gerät mehr als nur Technik: „Der Aldi PC steht für ein Stück Alltagsgeschichte. Er war ein Symbol für Teilhabe an Technologie. Viele Menschen erinnern sich noch heute daran, wie sie mit dem Aldi PC ihre ersten Schritte ins digitale Zeitalter gemacht haben. Wir freuen uns, dass dieses besondere Kapitel im Haus der Geschichte lebendig bleibt.“
Der Medion-PC ist nicht das einzige Beispiel dafür, wie Aldi Technik einem breiteren Publikum zugänglich machte. 2005 folgte etwa der Start von Aldi Talk, der Mobilfunk günstiger machte. 2025 brachte der Discounter erstmals auch eine eigene Internetlösung für zuhause auf den Markt.
Ein Stück Alltagsgeschichte aus Mülheim
Für Mülheim, den Sitz von Aldi Süd, hat die Ausstellung in Bonn eine besondere Note: Von hier aus gingen die Kampagnen los, die den PC bekannt machten. Dass der Rechner nun in einer Vitrine im Haus der Geschichte steht, verweist auch auf die Bedeutung eines Unternehmens, das von der Ruhr aus bundesweit den Alltag vieler Menschen geprägt hat.

Begleitet wird die Story von einer filmischen Aufarbeitung. Unter dem Hashtag #Aldistory hat Aldi Süd auf YouTube und den Social-Media-Kanälen eine kurze Dokumentation veröffentlicht, die an den PC erinnert und seine Rolle beim Eintritt ins digitale Zeitalter beschreibt.
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Mit der Aufnahme in die Sammlung des Hauses der Geschichte wird der graue Rechner nun endgültig zu einem Stück deutscher Alltagsgeschichte. Er erinnert daran, wie ein Discounter-Produkt aus Mülheim einst den Weg ins Internetzeitalter ebnete.


