Gutes Gebrauchtes, ohne Geld dafür berappen zu müssen: Das bietet der Schenkladen der Arbeiterwohlfahrt (Awo) an der Hauskampstraße in Styrum. Bald schon ist aber Schluss damit. Die Awo sieht keine sichere Finanzierung für ihr Sozialprojekt.

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Der Schenkladen, „ein Ort der Solidarität, Nachhaltigkeit und gelebten Nachbarschaftshilfe“, werde zum Ende dieses Jahres seine Türen schließen, teilte Awo-Geschäftsführerin Michaele Rosenbaum jetzt mit. „Die Awo Mülheim sieht sich schweren Herzens zu diesem Schritt gezwungen, da das finanzielle Spendenaufkommen – im Gegensatz zu den Sachspenden - stark gesunken ist und so die Betriebskosten wie Miete, Reinigung usw. nicht mehr gedeckt sind.“
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Schenkladen in Mülheim Styrum war Ort des Geben und Nehmens
Seit seiner Eröffnung im April 2022 war der Schenkladen ein Treffpunkt für Menschen, die Dinge des täglichen Bedarfs kostenlos weitergeben oder mitnehmen wollten – „ganz im Sinne des Teilens und der Ressourcenschonung“, so heißt es seitens des Wohlfahrtsverbandes. Kleidung, Haushaltswaren, Spielzeug und Bücher fanden über den Schenkladen ein zweites Zuhause. „Der Laden war nicht nur ein Ort des Gebens und Nehmens, sondern auch ein Raum für Begegnung, Gespräche und gegenseitige Unterstützung“, so Rosenbaum.
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Getragen wurde der Schenkladen über die Jahre von einem Team ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. „Mit großem Einsatz, Herzblut und Zeit haben sie den Betrieb aufrechterhalten, Spenden sortiert, Besucher beraten und für eine freundliche Atmosphäre gesorgt“, sagt Rosenbaum. Die Entscheidung zur Schließung sei nach sorgfältiger Abwägung gefallen, da die finanziellen Mittel, die für den Fortbestand des Projektes notwendig wären, nicht aufzubringen seien.
Mülheimer Schenkladen bleibt bis Ende November geöffnet
Die Awo bedankt sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern sowie insbesondere bei den Ehrenamtlichen. Bis zur endgültigen Schließung Ende November bleibt der Laden weiterhin jeden Dienstag und Donnerstag zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet. Sachspenden werden jedoch nicht mehr entgegengenommen.





