Die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW) erhöht zum 1. Juli ihre Preise für Trinkwasser.
Der Mengenpreis für 1000 Liter Trinkwasser erhöht sich laut einer Mitteilung der RWW um drei Cent beziehungsweise knapp zwei Prozent von bisher 1,53 Euro auf 1,56 Euro brutto. Die RWW spricht von einer moderaten Preiserhöhung.

Täglich (außer Samstag)
Mülheim-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Der Systempreis (einschließlich Umsatzsteuer) erhöht sich ebenfalls. Der örtliche Wasserversorger zieht ein Einfamilienhaus als Beispiel heran, um den Preisanstieg zu verdeutlichen. Für jenen Musterhaushalt steige der Systempreis jährlich um 7,93 Euro auf 290,89 Euro (ein Plus von 2,8 Prozent). In einem Drei-Familienhaus steige der Systempreis um 10,81 Euro auf 396,01 Euro (plus 2,8 Prozent) und in einem Sechs-Familienhaus um 15,97 Euro auf 585,42 Euro (plus 2,8 Prozent), heißt es.
Mehr aus Mülheim
Alle Nachrichten aus Mülheim lesen Sie hier +++ Abonnieren Sie unseren Newsletter per Mail oder folgen Sie uns bei Whatsapp, Instagram, Facebook +++ Themenseiten: Wohnen, Gastronomie, Handel/Einkaufen, Blaulicht, RRZ +++ Den Freizeitkalender finden Sie hier.
Mülheims Wasserversorger spricht von gestiegenen Kosten
Dieser Preisbestandteil gelte für die Betriebs- und Vorhalteleistung und richte sich nach der Anzahl der Wohneinheiten, die über eine Hausanschlussleitung mit Trinkwasser versorgt werden. Die Preiserhöhung beträgt laut Unternehmen „im typischen RWW-Standardfall“ insgesamt rund 2,5 Prozent. Sie orientiere sich damit etwa am Niveau der jüngsten Inflationsrate.
Der Einfamilienhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 150 Kubikmetern Trinkwasser zahle künftig im Monat 1,04 Euro brutto mehr. In Mehrfamilienhäusern beliefen sich die monatlichen Brutto-Mehrkosten auf weniger als einen Euro: So werd ein Haushalt in einem Dreifamilienhaus künftig durchschnittlich 60 Cent monatlich mehr für die Versorgung mit frischem Trinkwasser zahlen, ein Haushalt in einem Sechsfamilienhaus 45 Cent, der in einem Achtfamilienhaus nur 43 Cent – jeweils bei einem Verbrauch von 90 Kubikmetern.
Lesen Sie auch
RWW begründet den Preisanstieg mit Auswirkungen der seit 2022 existenten Inflation sowie „Krisenkosten“. Wesentliche Kostentreiber seien Fremdleistungen etwa im Tiefbau und in der Leitungstechnik und Personal.. Darüber hinaus seien auch der Materialaufwand, hier Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, sowie Kosten für Automatisierung und Digitalisierung auf hohem oder ansteigenden Kostenniveau. In Folge des russischen Angriffskriegs stiegen ebenfalls Kosten und Anforderungen für Betreiber von kritischer Infrastruktur, so auch bei der RWW. All diese Kostensteigerungen ließen sich nur zum Teil mit Effizienzmaßnahmen auffangen.
Die neuen Allgemeinen Tarife sind auf der Internetseite rww.de und im elektronischen Bundesanzeiger nachzulesen.







