Diese Nachricht am 21. November vergangenen Jahres kam für Außenstehende völlig überraschend und war für die Beschäftigten ein Schock: Die Parfümerie Pieper mit Sitz in Herne verkündete, dass sie ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet habe.

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Pieper ist in allen Innenstädten des Ruhrgebiets präsent, betreibt bundesweit 120 Geschäfte, die meisten davon in NRW und dem Revier, allein in Essen gibt es sechs Pieper-Filialen, in Dortmund vier, in Duisburg, Bochum drei und Herne zwei.
Im Laufe des Verfahrens hieß es, dass das Management mit seinen externen Beratern „an der Optimierung von Prozessen sowie an der Entwicklung einer tragfähigen Zukunftsstrategie“ arbeite. Am Mittwochnachmittag, 25. Februar, hat das Unternehmen mitgeteilt, dass zur Stabilisierung und nachhaltigen Neuaufstellung des Unternehmens entschieden worden sei, insgesamt neun Filialstandorte zu schließen und das Filialnetz gezielt zu straffen. Dabei betreffe ein Teil der Maßnahmen Doppelstandorte – insbesondere in Dinslaken, Hamm und Mönchengladbach, wo jeweils zwei Filialen in unmittelbarer Nähe bestehen.
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Folgende Filialen werden geschlossen: Essen, (Limbecker Platz), Dinslaken (Neutor Galerie), Duisburg (Forum), Hamm,
Hattingen, Mönchengladbach, Oberhausen (Centro) und Viersen. Die Schließungen würden schrittweise in den kommenden Wochen erfolgen. Der Geschäftsbetrieb an den übrigen Standorten bleibe unverändert bestehen - also auch an der Bahnhofstraße in der Herner Innenstadt und in Wanne-Mitte (der Keimzelle) auf der Hauptstraße. Es bleiben 113 Standorte. Die Mitarbeitenden der betroffenen Filialen erhielten Weiterbeschäftigungsangebote für die weiterhin bestehenden Standorte. Ziel sei es, Know-how und Erfahrung im Unternehmen zu halten. Insgesamt seien rund 30 Beschäftigte betroffen.
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Geschäftsführer Oliver Pieper: „Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Sie ist jedoch notwendig, um das Unternehmen langfristig zu stabilisieren und eine tragfähige Zukunftsperspektive zu schaffen. Unser Fokus liegt darauf, ein wirtschaftlich nachhaltiges Filialnetz zu sichern.“




