Superhündin Trouble (10) darf noch einmal durch den RTL-Top-Dog-Parcours. Mit zehn Jahren ist die Duisburger Border-Collie-Dame eine der Ältesten im Feld. „Als ich gehört habe, dass es in diesem Jahr wieder Top Dog Germany geben soll, wollte ich mit Trouble wieder dabei sein. Trouble ist fit und gerne im Parcours“, erzählt die Besitzerin und Hundetrainerin Melanie Fydrich.

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Die Sendung war eine willkommene Ablenkung für die Duisburgerin, denn im Januar verstarb ihr Familienhund Snow mit 17 Jahren. „Als die Info kam, dass gedreht wird, wusste ich: Trouble ist so gut drauf. Wir brauchen jetzt etwas Schönes. Lass uns das noch einmal machen. Und ich dachte mir, das wird jetzt aber die letzte Show, danach hören wir auf“, erzählt Melanie Fydrich und schwelgt in Erinnerungen. 

Ein letztes Mal: Trouble aus Duisburg nimmt mit zehn Jahren an Top Dog Germany teil

Denn Trouble ist für ihre Rasse „wirklich alt. Dabei ist sie topfit und will auch noch.“ Trotzdem bemerkt die Besitzerin ihr Alter – gerade im Vergleich zu ihrer einjährigen Hündin Challenge: „Seitdem der junge Hund eingezogen ist, sehe ich, wie schnell Trouble wahrscheinlich einmal war. Challenge ist einfach schneller, hat aber ganz andere Dinge im Kopf. Sie ist momentan einfach ein richtiger Familienhund und hat uns viel gegeben, als unser Snow gestorben ist.“

Melanie Fydrich und Trouble sind ein eingeschweißtes Team. (Archivbild)
Melanie Fydrich und Trouble sind ein eingeschweißtes Team. (Archivbild)© Foto: RTL / Markus Hertrich | Folge 2

Für die RTL-Show hatte die 37-Jährige in diesem Jahr ein bestimmtes Ziel. Sie wollte endlich ihr Reifen-Trauma überwinden. Eigentlich kann Hündin Trouble alles, was bei Top Dog verlangt wird. Sie zieht an Bändern, springt gegen eine Wand, die dann umfällt, schwimmt durch einen Pool, balanciert oder durchläuft einen dunklen Tunnel. Immerhin zweimal hat Trouble den Wettbewerb schließlich schon gewonnen. Was der Hündin bei Top Dog jedoch immer Probleme gemacht hat, waren die Reifen.

Troubles einzige Herausforderung: Spezielles Training für das Reifen-Hindernis

„Es war wie verhext. Zuhause oder auf anderen Hundeplätzen springt Trouble durch jeden Reifen. Sobald sie aber im RTL-Studio ist, rennt sie drumherum oder drunter her. Das wollte ich unbedingt aus ihr herausbekommen“, sagt Besitzerin Melanie Fydrich. Dafür hat sich die Duisburgerin mit dem Agility-Trainer Philipp Müller-Schnick zusammengesetzt.

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Trouble sei schon am Start total „on fire“. „Sie denkt: ‚Die Reifen sind egal, lass mich in den Parcours.‘“ Das Problem ist also eine Kopfsache. „Wir haben an unserem Mindset gearbeitet. Und unser Startritual verändert“, erklärt die Hundetrainerin. Melanie Fydrich hat seitdem immer einen Reifen dabei gehabt und überall mit Trouble an ihrem Startritual gearbeitet. Es sollte sich verfestigen. Sie ist sogar zu einer Hundemesse nach Dortmund gefahren, bei der es einen Reifenparcours gab. „Dort war ich auch nervös. Aber sie haben es uns testen lassen und es hat geklappt.“

Ob sich das Reifen-Training auszahlt und für die Sendung reicht, verrät die Duisburgerin nicht. Das wird sich am Freitag, 15. August, um 20.15 Uhr in der RTL-Sendung zeigen.