Der 18-Jährige, der am Dienstag am Düsseldorfer Paradiesstrand vom Rhein mitgerissen wurde, ist am Donnerstag tot in Duisburg geborgen worden.

Die Besatzung des Verkehrssicherungsschiffs aus Homberg sah den leblosen Körper im Kultushafen treiben und verständigte die Wasserschutzpolizei. Zusammen mit Einsatzkräften der Feuerwehr konnten sie den Körper des jungen Mannes aus Ghana bergen. Das berichtete die Polizei am Freitag.

Todesfalle Rhein: Düsseldorf will ein Badeverbot wie Duisburg

Wenige Stunden zuvor hatte die Behörde bereits traurige Gewissheit im Fall eines sechs Jahre alten Jungen gemeldet: Auch er trieb in Düsseldorf ab und konnte in Duisburg nur noch tot aus dem Wasser gezogen werden.

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Anders als in Duisburg ist das Baden im Rhein in Düsseldorf nicht offiziell verboten. Die Politik will jetzt in der Landeshauptstadt für ein generelles Badeverbot im Rhein kämpfen. Der Strom gilt als extrem gefährlich, jedes Jahr gibt es zahlreiche Todesopfer zu beklagen, weil Menschen die Gefahren unterschätzen.