Die Stadt Duisburg hat mit den Wirtschaftsbetrieben (WBD) im ersten Halbjahr 2025 einmal im Monat „Null-Toleranz“-Aktionen in den Stadtteilen durchgeführt – überwiegend in der Alt- und Innenstadt, im Dellviertel, in Duissern, Hamborn, Hochfeld, Marxloh, Meiderich, Neudorf, Rheinhausen sowie Walsum.

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Von Januar bis Juni waren die Mitarbeitenden der Abfallaufsicht wochentags und am Wochenende mit einer Früh- und Spätschicht im jeweiligen Stadtteil präsent. Im Zuge der Kontrollen wurden insgesamt 183 wilde Müllkippen festgestellt und durch die WBD beseitigt. Davon konnten 59 Fahrten den jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt werden. 63 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet, zum Beispiel für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen. 110 Schrottfahrzeuge wurden außerdem festgestellt.
Duisburg im Kampf gegen Müll und Schrottfahrzeuge
Bei gleichzeitigen Kontrollen hat der städtische Außendienst (SAD) 61 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und 116 Verwarnungsgelder erhoben – unter anderem wegen frei laufender Hunde, Ruhestörungen, aggressiven Bettelns und Rauchen auf Kinderspielplätzen. 27 Gefahren- sowie 103 Schrottfahrzeuge wurden gekennzeichnet und zahlreiche weitere Maßnahmen wie mündliche Verwarnungen ausgesprochen.
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Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung im Einsatz. Sie haben insgesamt 3880 kostenpflichtige Verwarnungen wegen verbotswidrigen Haltens oder Parkens erteilt. Außerdem mussten 46 Fahrzeuge abgeschleppt werden. Im fließenden Verkehr wurden durch die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 1819 kostenpflichtige Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.
Über 80.000 Maßnahmen seit Einführung der Null-Toleranz-Aktionen
Insgesamt wurden im ersten Halbjahr über 6500 Maßnahmen getroffen, über 80.000 seit Einführung der Null-Toleranz-Aktionen im Jahr 2016. Oberbürgermeister Sören Link kündigt ein weiteres konsequentes Vorgehen gegen alle an, „die sich nicht an die Regeln halten“.





