Duisburg bekommt einen neuen Freizeitort am Rhein. Ab 2027 sollen Ausflügler am Kultushafen sitzen, aufs Wasser schauen und dabei einen Drink schlürfen können. Damit alles bis zur Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung fertig ist, wird ab sofort gebuddelt.

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„Wir geben den Duisburgern ein Stück Stadt zurück“, sagt Uwe Linsen, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD). Bisher wurde das Gelände an der Dachsstraße nämlich von einer Spedition genutzt. Die Firma ist ein paar Meter weitergezogen. So ergab sich die Möglichkeit, vor Kopf des Hafenbeckens Platz für Gastronomie zu schaffen.
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Besucher sollen vom Parkplatz unterhalb der Brücke Wanheimer Straße über eine Rampe ans Wasser gelangen. „Duisburg rückt mit dem Umbau noch näher an den Rhein. Wir schaffen hier einen neuen, attraktiven Ort, der nicht nur Geschichte und Zukunft verbindet, sondern auch Technik und Natur“, betont Oberbürgermeister Sören Link.

Kultushafen in Duisburg: Umgestaltung kostet elf Millionen Euro
Rund elf Millionen Euro kostet die Umgestaltung. Finanziert wird das Projekt zu 90 Prozent mit Fördermitteln. Über das Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ fördert der Bund den ersten Abschnitt des Umbaus als „Premiumprojekt mit besonderer nationaler und internationaler Wahrnehmbarkeit“.
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In den vergangenen Tagen hat die Firma Maas den Kultushafen ausgeschachtet und vom Schlamm befreit. „Wir können groß, schwer und tief“, erklärt Oberbauleiter Peter Schröder. Das Unternehmen aus Moers hat beispielsweise auch Arbeiten auf der Baustelle vom Karl-Lehr-Brückenzug erledigt. Im nächsten Schritt wird das Hafenbecken teilweise verfüllt und mit einer Betonplatte versehen.

„Das ist schon ein spannendes Projekt“, sagt Bauleiter Schröder, der selbst aus Duisburg kommt. Später übernehmen dann die Landschaftsarchitekten, die die Uferböschung teilweise neu gestalten. Wichtig ist ihnen allerdings, dass möglichst viel Natur erhalten bleibt. 800 Quadratmeter soll der sogenannte „Hafenbalkon“ künftig messen.
Unter der Brücke sollen Container aufgestellt werden, die Gastronomie, aber auch Toiletten beherbergen. „Wir wollen Seecontainer nehmen, um den Hafen-Charme aufzugreifen“, beschreibt Kathrin Schmitz vom IGA-Team. Die Container böten zudem die Möglichkeit, die Gastronomie hochwassergeschützt und flexibel an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Für die Dauer der Gartenausstellung sucht die IGA-Durchführungsgesellschaft aus Essen einen Gastronomen. Danach soll es einen neuen Betreiber geben, der dauerhaft dort eine Gastro etabliert.
Die Fertigstellung der Fläche ist für Ende 2026 geplant. Die IGA eröffnet dann im April 2027.






