Rewe

Rewe Wattenscheid: Sanierung und Neubau für 6 Millionen Euro

Wo jetzt noch Parkflächen sind, soll im Oktober 2020 der Anbau des Rewe-Marktes an der Wattenscheider Hochstraße entstehen.

Wo jetzt noch Parkflächen sind, soll im Oktober 2020 der Anbau des Rewe-Marktes an der Wattenscheider Hochstraße entstehen.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Wattenscheid-Mitte.  Reinhard Mokanski investiert rund 5,5 Millionen Euro in den Rewe an der Wattenscheider Hochstraße. Diese Dinge werden sich im Supermarkt ändern.

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Die Marktfläche verdoppelt sich fast, es entsteht ein Laden mit zwei Eingängen, Bäcker, Grill, Sushibox und Blumenverkauf: Reinhard Mokanski hat große Pläne für den gleichnamigen Rewe-Supermarkt an der Hochstraße in Wattenscheid.

Vor ihm und dem Geschäft liegen rund zehn Monate Sanierungszeit – und eine Investitionssumme von mehr als fünfeinhalb Millionen Euro. „Wir sind vom Standort Wattenscheid überzeugt“, sagt Geschäftsführer Mokanski. Deshalb investiere er diese hohe Summe in das Ladenlokal.

Rewe schließt für dreieinhalb Monate

Los geht es Anfang Januar. Da entsteht auf dem Parkplatz vor der jetzigen Geschäftsfläche der Rohbau. „Das ist die Fläche, die zusätzlich entsteht“, erklärt der Dortmunder Architekt Jörg Wiesmann. Bis zum 30. Juni soll der Rohbau stehen. Dann schließt der Rewe an der Hochstraße für dreieinhalb Monate. Bis Mitte Oktober soll die alte Geschäftsfläche saniert werden, der Neubau wird fertig gebaut. Von ursprünglich 1400 Quadratmeter soll das Geschäft, dass sich seit 38 Jahren an diesem Standort befindet, auf 2700 Quadratmeter Verkaufsfläche wachsen.

Während der Rewe geschlossen hat, soll es einen kostenlosen Bus geben, der Kunden vom Standort an der Hochstraße zu einem der anderen beiden Ladenlokale in Wattenscheid, zum Wattenscheider Hellweg und zur Westenfelder Straße, bringt. „Wir wollen keinen Kunden verlieren“, meint Mokanski.

„Betriebswirtschaftlich ist das eine haarige Sache“

Die Entscheidung, den Rewe für dreieinhalb Monate komplett zu schließen, fiel dem Inhaber nicht leicht: „Betriebswirtschaftlich ist das eine haarige Sache“, sagt er. Es sei aber die einzige Möglichkeit gewesen, die Sanierung vernünftig durchzuführen. Mokanski: „Ich bin guter Dinge, dass wir das als Unternehmen schaffen.“

Sein Ziel hat der Unternehmer klar vor Augen: „Wir wollen dem Kunden etwas bieten, das besonders ist. Das Einkaufen soll zum Erlebnis werden.“ Im Geschäft sollen eine Sushi- und Saftbar entstehen, im Grill sollen täglich frische Hähnchen oder Schweinshaxe gegart werden, die die Kunden direkt im Café essen können. Zudem verspricht Mokanski eine große Fischabteilung sowie eine Weinbar mit Verkostungsmöglichkeit. Im neuen Geschäft gibt es – anders als bisher – auch eine Kundentoilette.

Zahl der Parkplätze bleibt gleich

Die Zahl der Parkplätze soll mit 80 gleich bleiben – nur der Ort verändert sich. Statt wie bisher vor dem Geschäft wird es einen Parkplatz über der Verkaufsfläche geben. Statt einer gibt es zukünftig zwei Zufahrten zum Parkdeck, die von der hinteren Seite und eine direkt von der Straße aus. Die Fassade der beiden Gebäudeteile wird einheitlich.

Doch warum investiert der mittlerweile 60 Jahre alte Unternehmer die hohe Summe von über fünfeinhalb Millionen Euro in das Geschäft? „Ohne die Wattenscheider wäre ich nicht so weit gekommen. Ich möchte ihnen mit dem schönen Geschäft etwas zurückgeben“, meint Mokanski. Für die kommenden Monate hat er viel geplant. Genauso wie für die Zukunft, für die er schon eine Nachfolgeregelung getroffen habe.

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