Engagement

Wertschätzung für Integration in Velbert

Pressegespräch zur siebten Ausschreibung des Integrationspreises der Stadt Velbert, des Integrationsrats und der Sparkasse HRV am Mittwoch den 28.9.2016. Im Bild v.l. Ivo Simic, dr. Günther loen, Jesus Lopez, Dörte Frisch, Bürgermeister Dirk Lukrafka. Foto : Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Pressegespräch zur siebten Ausschreibung des Integrationspreises der Stadt Velbert, des Integrationsrats und der Sparkasse HRV am Mittwoch den 28.9.2016. Im Bild v.l. Ivo Simic, dr. Günther loen, Jesus Lopez, Dörte Frisch, Bürgermeister Dirk Lukrafka. Foto : Uwe Möller / FUNKE Foto Services

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Preis von Stadt, Sparkasse HRV und Integrationsrat würdigt den Einsatzfür das Zusammmenleben vor Ort. Oft dient er auch als Anschub.

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Wer mit viel Zeiteinsatz und seinen Händen Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft baut und – ideenreich und zupackend – vor Ort das Zusammenleben in seiner Vielfalt mitgestaltet, der hat allemal Anerkennung verdient. Diese Auffassung vertritt Dirk Lukrafka.

Ausdruck einer solchen Wertschätzung ist laut Bürgermeister denn auch der Integrationspreis, den Stadt, Integrationsrat und nicht zuletzt die Sparkasse HRV als Hauptsponsor für 2017 nunmehr zum siebten Mal ausloben. Er ist mit bis zu 5000 Euro dotiert. An dem Wettbewerb können sich Einzelpersonen, Initiativen, Organisationen und Einrichtungen beteiligen, „die sich für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Velbert einsetzen und ihre gesellschaftliche Teilhabe stärken“. Ebenso gut können aber auch andere ihnen bekannte engagierte Menschen, Organisationen und Projekte für eine Auszeichnung vorgeschlagen.

Der Preis würdigt den Einsatz derer, die auf verschiedensten Wegen das internationale Zusammenleben in Velbert prägen und fördern. Dieses Mal stehe er unter einem anderen Stern, so Lukrafka, weil es aktuell besonders viele Menschen gebe, die integriert werden müssten. Er hoffe auf eine rege Teilnahme und setze auch darauf, dass die Auslobung dazu animiere, Integration stärker in den Fokus zu rücken: „Wir können jede Hilfe und Unterstützung brauchen.“ Zumal Privatleute und Ehrenamtler einen ganz anderen Zugang hätten als die Verwaltungen von Stadt und Kreis mit ihren Strukturen.

Bis Juni 2017 bewerben

Helena Latz wertet den Preis als „Baustein“ in einem „Gesamtpaket“. Ohne dessen Unterstützung bzw. Anschub kämen viele Projekte erst gar nicht ans Laufen, sagt die Integrationsbeauftragte. „Alleine anzufangen ist nicht möglich“, ergänzt sie und betont den Wert von Netzwerken, „man braucht bei der Umsetzung viele helfende Hände.“ Ihre Auflistung spiegelt auch ein Stück Nachhaltigkeit: So existieren noch heute elf Projekte, die in früheren Jahren durch den Integrationspreis gefördert worden sind.

Das Bewerbungsformular für den Integrationspreis steht auf www.velbert.de zum Download bereit. Vorschläge und Bewerbungen können bis zum 30. Juni 2017 bei Susanne Susok (E-Mail an susanne.susok@velbert.de) eingereicht werden. Die Prämierung der Preisträger erfolgt dann im vierten Quartal 2017. Für Rückfragen und weitere Auskünfte ist Susanne Susok unter (02051)262561 erreichbar.

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