Karneval 2019

Vorbereitungen für die Session 18/19 in „ruhigem Fahrwasser“

Die jecken Majestäten für die Session 2019: Marina Hübinger (Kinderprinzessin), Ruben Gomez Hinchado (Kinderprinz), Jessica Otte (Stadtprinzessin) und Dennis Fülling (Stadtprinz), hier mit Bürgermeister Dirk Lukrafka (r.).

Die jecken Majestäten für die Session 2019: Marina Hübinger (Kinderprinzessin), Ruben Gomez Hinchado (Kinderprinz), Jessica Otte (Stadtprinzessin) und Dennis Fülling (Stadtprinz), hier mit Bürgermeister Dirk Lukrafka (r.).

Foto: Alexandra Roth

Velbert-Mitte.   Erst am 17. November beginnt in der Schlossstadt die närrische Session. Die Jecken erwartet wieder ein gut bewährtes karnevalistisches Programm.

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Prinzenpaar dringend gesucht: Das war Mitte August 2017 die vordringliche Devise beim Festausschuss Velberter Karneval. Denn bis zu dem Zeitpunkt hatte sich niemand gemeldet, um das Amt ihrer Tollitäten in der Stadt zu übernehmen – erst auf den letzten Drücker fanden sich doch noch Kandidaten. Das sieht nun, ein Jahr später, ganz anders aus: Bereits im April wurden das große und kleine Prinzenpaar der Session 2018/19 offiziell vorgestellt. Auch sonst laufen die Vorbereitungen für die kommende „Fünfte Jahreszeit“ in ruhigem Fahrwasser, wie Festausschuss-Präsident Christian Nikolaus berichtet.

Der 11. November ist ein Sonntag

So gehe hinsichtlich der Organisation bereits alles seinen Gang, bevor der Hoppeditz am 17. November erwacht. Wie bitte? Gibt der Hoppeditz nicht für gewöhnlich schon am 11. November sein Stelldichein, hat der Festausschuss etwa nicht richtig in den Kalender geschaut? „Doch“, beruhigt Christian Nikolaus, „aber der 11. November ist dieses Jahr ein Sonntag. Und da findet keine Veranstaltung des Festausschusses statt.“ Also wurde das Erwachen auf den darauffolgenden Samstag, 17. November, um 18.49 Uhr gelegt – und zwar wieder zusammen mit dem nächsten karnevalistischen Höhepunkt in Velbert: Im Anschluss an die Wiederauferstehung des Hoppeditz im Forum folgt die Prinzenproklamation.

Stehung findet erst im Januar statt

Ansonsten gibt es viel Gut-Bewährtes im Programm: Auch in der kommenden Session werden die Vereine laut Nikolaus ihre beliebten Sitzungen abhalten, die Jecken können sich wieder auf die Kaffeeklatsch- und auf die Prunksitzung freuen. Ein Leckerbissen soll zudem das 10. Gardefestival werden, das am 12. Januar ausgerichtet wird. Ansonsten seien die Veranstaltungen zum Teil noch nicht ganz genau terminiert, erläutert der Präsident des Festausschusses. Nähere Informationen würden natürlich rechtzeitig folgen.

Auch die dann 5. „Stehung“ der KG Urgemütlich findet wieder statt – allerdings nicht, wie gewohnt, im November, sondern im Januar. Grund sei der spätere Termin des Hoppeditz-Erwachen und der Prinzenproklamation. Damit sich alles nicht zu sehr balle, sei die Stehung daher nach hinten verschoben worden, erklärt Nikolaus. Eine weitere Änderung gebe es auch noch: „Das Prinzentreffen fällt in der kommenden Session aus. Der bisherige Hauptorganisator, die KG Urgemütlich, hat die Veranstaltung freigestellt, es hat sich kein anderer Verein dafür zur Verfügung gestellt.“ Die Entsendung und Segnung der Prinzenpaare in der St. Nikolaus Kapelle werde aber wieder ausgerichtet.

Vereine freuen sich über sehr aktiven Nachwuchs

Auffällig bei der kommenden Session ist übrigens, dass das Prinzenpaar wieder jung ist. Den Trend setzten 2016 Christian Nikolaus (damals 29 Jahre alt) und seine heutige Frau Natalie (damals 25). Im vergangenen Jahr übernahmen Manuel Krümmel im Alter von 37 und Sandra Klein mit 29 Jahren das verantwortungsvolle Amt. Früh zu ihrem Glück kamen auch die künftigen Regenten Dennis Krümmel und Jessica Otte: Dennis I. wurde mit 33 Jahren als neuer Prinz vorgestellt, ihre Lieblichkeit Jessie I. war sogar erst 23.

Christian Nikolaus erklärt diese „Verjüngung“ wie folgt: „Die Kinder- und Jugendgarden der Vereine wachsen immer weiter, die Jugend wird zunehmend aktiv im Karneval.“ So sei der Boden für den Nachwuchs gelegt worden.

Prinzenpaar benötigt bis zu 14000 Euro

Umsonst gibt es den Karneval aber nicht, wie Christian Nikolaus betont. „Für eine Session muss ein Prinzenpaar mit rund 12 000 bis 14 000 Euro an Kosten rechnen.“ Daher seien Sponsoren unabdingbar. „Doch die Suche nach ihnen gestaltet sich zäh.“ Dabei sei man für jede Hilfe dankbar: Dies könne etwa in Form von belegten Brötchen vor einem Auftritt erfolgen, „oder auch als Spritzuschlag“.

Wer die Karnevalisten unterstützen möchte, kann sich über www.festausschussvelbert.de/Kontakt melden.

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