Soziales

Seit 15 Jahren tischt „Tafel“ in Langenberg Bedürftigen auf

Freut sich darauf, mit vielen Gästen, Sponsoren und Besuchern am Samstag das 15-jährige Bestehen ihres Standortes feiern zu können: das Langenberger Helferteam der Tafel für Niederberg.

Freut sich darauf, mit vielen Gästen, Sponsoren und Besuchern am Samstag das 15-jährige Bestehen ihres Standortes feiern zu können: das Langenberger Helferteam der Tafel für Niederberg.

Foto: Hans-Jörg Haase

Langenberg.   Dieses Jubiläum wollen die ehrenamtlichen Helfer gemeinsam mit Sponsoren, der Kundschaft und interessierten Langenbergern am Samstag groß feiern

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Das „echte“ Jubiläum liegt schon drei Wochen zurück – die Feier wird am kommenden Wochenende nachgeholt: Auf sein 15-jähriges Bestehen blickt der Standort Langenberg der „Tafel für Niederberg“ an diesem Samstag zurück. Ein kleines Jubiläum, das allerdings groß gefeiert werden – von 11 bis 14 Uhr im Alten Vereinshaus, Kreiersiepen 7.

Immer noch an der alten Adresse

Eine Adresse, die für das Team der ehrenamtlichen Helfer eine ganz besondere Bedeutung hat. Denn: „Wir sind der einzige Tafel-Standort in Velbert, der auch heute noch an jener Stelle arbeitet, an der alles angefangen hat“, sagt Standort-Leiterin Elke Steer nicht ohne Stolz.

18 Gäste kamen damals ins alte Vereinshaus

Und „alles angefangen“ hat am 4. April 2003. Renate Zanjani, Pressesprecherin der Bergischen Diakonie Niederberg, die die Tafel-Standorte in Velbert betreibt, kann sich auch noch gut an die Anfänge erinnern: „Als wir in Langenberg damals unseren zweiten Standort insgesamt eröffneten, kamen 18 Gäste ins Alte Vereinshaus“, blickt sie zurück. 15 Ehrenamtliche hatten sich damals nach zahlreichen Vorgesprächen gefunden und freuten sich, im Kreiersiepen einen eigenen Tafel-Standort eröffnen zu können.

18 Gäste und 15 ehrenamtliche Helfer – ein Verhältnis, das sich in 15 Jahren sehr verändert hat. 23 Ehrenamtler zählt das Langenberger Tafel-Team heute, das an jedem Freitag durchschnittlich 85 Einzelpersonen und Familien mit frischen Lebensmitteln versorgt. „Es können auch schon mal ein paar Besucher mehr sein – aber 85 ist so in etwa der Schnitt“, überschlägt Elke Steer.

Viele verrückte Lebensgeschichten

Von der Lebensmittelverteilung ausgeschlossen – wie jüngst in der Nachbarstadt Essen vorübergehend geschehen – wurde am Langenberger Tafel-Standort noch niemand. Wer kommt, ist „Gast“ oder „Kunde“ – und wird entsprechend freundlich bedient. „Wir haben in all den Jahren viel Dankbarkeit und Glück erfahren, aber auch viele Schicksale und verrückte Lebensgeschichten miterleben dürfen“, zieht Renate Zanjani Bilanz.

Begegnungen und Gespräche zum Jubiläum

Und etwas davon sollen auch die Besucher des Festes erleben, zu dem die Tafel-Helfer an diesem Samstag nicht nur die Gäste und Sponsoren, sondern alles interessierten Langenberger herzlich einladen. Von 11 bis 14 Uhr gibt es nicht nur Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen, sondern auch ein kleines Programm: Unter dem Titel „Kleine Glücksgeschichten“ veranstaltet Katrin Schäder eine Lesung; und den musikalischen Rahmen der kleinen Feierstunde im Alten Vereinshaus gestaltet der Langenberger Musiker Peter Hillmann.

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