Kalender 2020

Bei Kape gibt es bald die neuen Langenberg-Kalender

Der Hattinger Autor, Fotograf und Journalist Uli Auffermann (r.) und Buchhändler Peter Kape arbeiten öfter zusammen. Hier präsentieren sie zum Beispiel Auffermanns Bildband "Im Hügelland".

Der Hattinger Autor, Fotograf und Journalist Uli Auffermann (r.) und Buchhändler Peter Kape arbeiten öfter zusammen. Hier präsentieren sie zum Beispiel Auffermanns Bildband "Im Hügelland".

Foto: Uli Auffermann

Langenberg.  Der Langenberg-Kalender für 2020 ist in Arbeit. „Langenberg – Zauberhaft Bergisch“ ist bald in der Buchhandlung Kape erhältlich.

Das Titelblatt zieren die Adler-Apotheke und „Unikate bei Petra“ an der Hellerstraße, im Hintergrund ragt der Turm von St. Michael über grüne Baumwipfel. „Langenberg – Zauberhaft Bergisch“ heißt der neue Langenberg-Kalender für das Jahr 2020. Die Fotos stammen auch diesmal wieder von dem Hattinger Autoren, Fotografen und Journalisten Uli Auffermann.

„Er zieht dann immer durch die Stadt, hat seine Kamera dabei“, berichtet Peter Kape. Nur in seiner Buchhandlung an der Hauptstraße wird es den fertigen Kalender geben. „Und Motive findet er in Langenberg ja genug.“ Nur für die Winterbilder, da müsse Auffermann flexibel sein: „Wenn denn mal Schnee fällt, dann muss er sofort raus“, sagt Kape lachend.

Startauflage beträgt 80 Exemplare

Es ist mittlerweile die fünfte oder sechste Auflage des Kalenders – ganz sicher ist sich Peter Kape da nicht. „Fünf sind es aber auf jeden Fall gewesen.“ Jedes Jahr startet Kape mit einer Auflage von 80 Exemplaren, „und wenn die weg sind, kann ich nachbestellen.“ Von der 2019er-Version gingen rund 150 über seine Ladentheke.

„Die Kalender kommen immer gut an“, sagt Peter Kape. „Das hängt natürlich mit den Motiven zusammen. Die Langenberger hängen ja doch sehr an ihrem Ort.“

Fotos aus der Elfringhauser Schweiz

Neben dem Langenberg-Kalender hat Uli Auffermann noch einen zweiten im Angebot: mit Fotos aus der Elfringhauser Schweiz. Winter im Wodantal, Abendsonne am Marker Weg oder ein Frühlingsabend im Deilbachtal: Die Bilder zeigen eindrucksvoll die landschaftliche Idylle dieses Naherholungsgebietes zwischen Langenberg, Wuppertal und Hattingen.

Mit Uli Auffermann arbeitet Peter Kape öfter zusammen. Er hat nicht nur verschieden Bücher des Autors im Angebot, erst im Juni organisierte er gemeinsam mit dem Hattinger Wanderfan eine Tour über den Heckmair-Weg. „Er hat immer viel zu erzählen und macht das auch sehr gut.“

Wanderführer und Bücher übers Bergsteigen

Uli Auffermann hat zahlreiche Wanderführer und Bücher zum Bergsteigen geschrieben. Mit Begeisterung entdeckt er immer wieder Neues in der Elfringhauser Schweiz und zunehmend in Langenberg. Auf seiner Webseite www.dashuegelland.de beschäftigt er sich im Jubiläumsjahr des Anderl-Heckmair-Weges vor allem mit diesem. Im Herbst wird es weitere Wanderungen geben, dann auch eine mit der Witwe Trude Heckmair.

Im Ruhrgebiet verwurzelt

Geboren 1960 entdeckte Uli Auffermann schon als Kind die Welt des Hochgebirges. Auf seiner Homepage www.uliauffermann.de schreibt er: „Licht und Farben der Berglandschaft bildeten einen starken Kontrast zum damals noch grauen ,Kohlenpott’.“ Er fühle sich dennoch den Menschen im Revier verbunden, denn „die Bodenständigkeit und das soziale Miteinander der Bergleute und des Arbeitermilieus“ hätten ihn geprägt.

Ebenso die Freundschaft zu Anderl Heckmair, dem Bergführer und Erstbesteiger der Eiger-Nordwand. Ihm zu Ehren hat er den Anderl-Heckmair-Weg angelegt, kleine Infotafel geben Auskunft über das Leben des Alpinisten. Den Weg gibt es mittlerweile seit zehn Jahren.

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