Wer mit dem Handy am Steuer unterwegs ist, gefährdet sich und andere und riskiert dazu empfindliche Strafen: Wird man erwischt, kostet es mindestens 130 Euro, dazu gibt’s einen Punk in Flensburg. Und zwar nicht nur für das Telefonieren. Was viele nicht wissen: „In Deutschland ist jegliche Handynutzung bei laufendem Motor gesetzlich verboten. Darunter fällt auch das Wegdrücken eines Anrufs oder die Bedienung des integrierten Navigationssystems per Hand“, erläutert Fahrlehrer Holger Hentschke aus Velbert-Neviges.

Das Smartphone als persönliche Management-Zentrale sei für viele nicht mehr wegzudenken, so der Inhaber von „Holgers Fahrschule“ in der Elberfelder Straße. Doch das Unfallrisiko sei enorm: Schon der kurze Blick aufs Display oder ein dringlicher Anruf reduziere die Reaktionsfähigkeit drastisch. Daher gehört das Thema „Handy und Smartphone“ inzwischen zum Arbeitsalltag vieler Fahrlehrer.

In der Fahrschule in Velbert-Neviges gibt’s eine „Promille-Brille“

Um zu zeigen, wie gefährlich der Griff zum Smartphone ist, bedient sich Holger Hentschke eines einfachen Beispiels: „Telefonieren am Steuer ist ungefähr so wie Fahren mit 0,8 Promille. Wer mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h seine Aufmerksamkeit für nur eine Sekunde vom Straßenverkehr abwendet, verpasst bereits eine Strecke von 14 Metern.“ Und welch verheerenden Auswirkungen Alkohol am Steuer hat, das erfährt jeder Fahrschüler und jede Fahrschülerin im Theorie-Unterricht, wie Holger Hentschke erläutert: „Wir haben da spezielle Brillen.“ Setzt man diese „Promille-Brille“ auf, merke man eindrucksvoll, wozu man nicht mehr fähig sei.

Fahrlehrer rät zur Freisprechanlage

Fahrlehrer Holger Hentschke warnt in seinem Unterricht eindringlich davor, im Auto Handy oder Smartphone zu benutzen.
Fahrlehrer Holger Hentschke warnt in seinem Unterricht eindringlich davor, im Auto Handy oder Smartphone zu benutzen.© FUNKE Foto Services | Uwe Möller

Wie gefährlich das Telefonieren und das Draufschauen aufs Display ist, zeigt folgende Tatsache: Das Handy am Steuer ist statistisch mittlerweile zur Unfallursache Nummer eins avanciert. Holger Hentschke: „Erlaubt ist die Bedienung des Mobiltelefons ausschließlich bei Stillstand und ausgeschaltetem Motor. Wer unterwegs dennoch nicht aufs Telefonieren verzichten kann oder will, muss in eine Freisprechanlage investieren.“ Daher sein Rat: „Die Freisprechanlage ist für die eigene Sicherheit und die der Mitmenschen inzwischen ebenso unverzichtbar wie der Gurt!“

Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte; Holger Hentschke steht unter 0176 345 860 17 gern zu einem persönlichen kostenlosen Gespräch zur Verfügung. Der Fahrlehrer informiert auch über weitere Themen wie etwa „Auffrischungskurse für Senioren“. Man kann auch einfach vorbei kommen in „Holgers Fahrschule“, Elberfelder Straße 47, Montag bis Freitag 15 bis 18 Uhr, und einen Termin vereinbaren.

K.M.