Auf den Golfplätzen der Region erfreuen sich die Sportler an top gepflegten Grüns. Für die Greenkeeper wie Georg Hormanns vom Golfclub Velbert Gut Kuhlendahl ist das durchaus harte Arbeit. Und im heimischen Garten ist es mit der Freude über tolle Rasenflächen oft nicht so weit her: „Unkraut“, Moos und Kahlstellen sprießen als Dank für die aufopferungsvolle Mühe der Garteneigentümer. Der Greenkeeper gibt auch Tipps, wie der heimische Rasen die Trockenheit am besten übersteht

Am Anfang einer jeden Rasenfläche steht in der Regel eine Ansaat oder die Verlegung von Rollrasen“, sagt Hormanns. „Hat man ‚Sport- und Spielrasen‘ oder ‚Zierrasen‘ eingesät, ist erst mal alles in Ordnung.“ Doch der Rasenexperte warnt davor, Saatgut der Marke „hauptsache billig“ zu kaufen. Denn hier könnte außer dem gewünschten Rasen noch viel mehr drin sein: Gräser für die Landwirtschaft, die für die Viehversorgung schneller und stärker wachsen, sind darin nicht selten. „Im Garten will man die aber eher nicht haben. Genau diese Gräser sind es, die das regelmäßige Schneiden nicht mögen, sie werden lückenhaft und geben unerwünschten Kräutern und anderen Pflanzen Gelegenheit, sich breit zu machen.“