Neun Monate zur Bewährung und eine Menge von Auflagen, bekam ein Sprockhöveler vor Gericht, der wiederholt im Internet Sachen zum Verkauf angeboten hatte, die er nicht besaß. Das Geld kassierte er, weil er sich „in einer finanziellen Notlage“ befunden hätte, wie er sagte. Der Drogenabhängige finanzierte so seine Sucht.
Eine Playstation bot er an. In einem Fall ging es um 130 Euro, in einem anderen um 160. Vier Betrugstaten wurden dem 19-Jährigen vorgeworfen. Dabei gab der Angeklagte immer seine E-Mail Adresse weiter. „Das ist doch wirklich dämlich, es ist doch klar, dass man an Ihre Daten kommt“, so Richter Christian Amann. „Dass sich die Menschen, die so eine Playstation bei Ihnen kaufen wollen, schon freuen, ist Ihnen völlig egal. Sie haben kein Problem, andere zu betrügen.“


