So können Familien an der Multi teilnehmen

Der Jugendaustausch Multi steckt bereits voller Tatendrang in den Startlöchern: Die Vorbereitungen für den internationalen Besuch laufen auf Hochtouren. Und wer mit seiner Familie mitmachen möchte, der kann sich in den Fragen und Antworten informieren.

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Der Jugendaustausch Multi steckt bereits voller Tatendrang in den Startlöchern: Die Vorbereitungen für den internationalen Besuch laufen auf Hochtouren. Und wer mit seiner Familie mitmachen möchte, der kann sich in den Fragen und Antworten informieren.

Was passiert bei der Multi?

Der Jugendaustausch bringt vom 11. bis zum 26. August knapp 200 junge Gäste aus 15 Nationen in die Stadt. Mit den Gastfamilien, allen Helfern und den Jugendlichen aus Oberhausen sind rund 500 Menschen für die interkulturelle Begegnung auf den Beinen.

Wer ist der Veranstalter?

Die Multi wird vom Städtischen Büro für Interkultur organisiert und durchgeführt. Das mehr als zweiwöchige Programm wird dabei von vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützt.

Welche Nationen sind dabei?

Mit 21 Teilnehmern stellen die jungen Leute aus China die größte Delegation. Auch „Multis“ aus Israel, Ukraine, Baschkortostan (Russische Föderation), Italien, Spanien, England, Rumänien, Polen, Estland, Island und der Türkei besuchen Oberhausen während der Multi. Erstmals reisen Jugendliche aus Kalifornien in die Stadt, auch junge Leute aus Peru sind als Premiere mit dabei.

Wo übernachten die Gäste?

187 Gastfamilien werden für die jungen Besucher im Alter zwischen 13 und 18 Jahren benötigt. Die Suche nach den Schlafplätzen läuft momentan auf vollen Touren.

Was leisten die Gasteltern?

Gasteltern müssen sich für die Multi keinen Urlaub nehmen. Die jungen „Multis“ sind häufig unterwegs. Für die Teilnehmer wird viel Programm mit Projekten, Workshops und Ausflügen organisiert. Die Gasteltern aus Oberhausen und der näheren Umgebung sollten allerdings Kinder im Alter der jungen Gäste haben und einen geeigneten Schlafplatz stellen können. Tagsüber werden die Teilnehmer während der Jugendbegegnung verpflegt. Frühstück und Abendessen erfolgen dann in den Gastfamilien. Die Kinder der Gasteltern dürfen dafür selbst an der Multi teilnehmen.

Müssen Eltern die Sprachen können?

Die Landessprache der Gäste müssen Jugendliche und ihre Eltern in einer Gastfamilie nicht unbedingt beherrschen. Mit Englisch, Deutsch und notfalls eben auch mit Händen und Füßen klappt es erfahrungsgemäß recht gut, erklären die Organisatoren die Verständigung.

Was kostet die Multi-Teilnahme?

Eine Teilnahmegebühr muss nicht gezahlt werden. Ein zusätzlicher Vorteil: Die Jugendlichen fahren mit dem Multi-Pass während der Jugendbegegnung kostenlos mit Bus und Bahn durch die Stadt.

Wo kann ich mich anmelden?

Interessierte Eltern können sich über den Ablauf und die Anforderungen bei der Stadt Oberhausen als Veranstalter weitergehend informieren. Bei Fragen steht dabei das Büro für Interkultur zur Verfügung. Der Ansprechpartner ist Marc Grunenberg unter 825-2967. Der Online-Kontakt per E-Mail lautet: marc.grunenberg@oberhausen.de

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