Klang-Kunst

Klanginstallation in den Wassertanks des Hauptbahnhofs

Dem Blick verborgen: Im Turm des Oberhausener Hauptbahnhofs stecken zwei gewaltige Wassertanks. Yotam Schlezinger und  Stefanie Grawe nutzen sie für eine Klanginstallation.

Dem Blick verborgen: Im Turm des Oberhausener Hauptbahnhofs stecken zwei gewaltige Wassertanks. Yotam Schlezinger und Stefanie Grawe nutzen sie für eine Klanginstallation.

Foto: Hans Blossey

Oberhausen.   Nur am Wochenende 8. und 9. Dezember bespielen Yotam Schlezinger und Stefanie Grawe Oberhausens ungewöhnlichste Kunst-Location.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Eine der ungewöhnlichsten Locations in Oberhausen öffnet am heutigen Samstag für ein temporäres Kunstprojekt: Zwei alte, riesige Wassertanks befinden sich im Turm des Hauptbahnhofs – dieser ist normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die beiden Künstler Yotam Schlezinger und Stefanie Grawe haben diesen außergewöhnlichen Ort erforscht, seine beeindruckende Struktur mithilfe von Sound und Licht verwandelt und ihn neu erlebbar gemacht.

Die Vernissage der temporären Klanginstallation „Through Tape” beginnt um 20 Uhr. Der Eingang zum Turm befindet sich am Willy-Brandt-Platz 1, direkt neben McDonalds. Der Eintritt ist frei. Zur Vernissage gibt’s Live-Musik von dem aus Istanbul stammenden Musiker Ozan Tekin sowie Getränke und Snacks. Am Sonntag, 9. Dezember, ist die Installation von 18 bis 22 Uhr geöffnet. Bei einem Glas Glühwein und einer warmen Suppe freuen sich die Gastgeber von „Kultur im Turm – Kitev e.V.“ auf interessierte Gäste und anregende Gespräche.

Studium an der Essener Folkwang Universität

Der israelische Komponist Yotam Schlezinger studierte am Institut für populäre Musik der Essener Folkwang Universität. Erste Arbeiten als Theatermusiker und Komponist entstanden am Prinz-Regent-Theater in Bochum sowie in der Zusammenarbeit mit der Regisseurin Simina German als Artists in Residence im Maschinenhaus Essen.

Als Musiker arbeitete Yotam Schlezinger am Düsseldorfer Schauspielhaus. Das Oberhausener Theaterpublikum kennt ihn durch seine Arbeit in Produktionen wie „Der futurologische Kongress” und „Die Schneekönigin”.

Die Kölner Künstlerin Stefanie Grawe arbeitet seit 2012 als Videoproduzentin, Musikerin, Sound- und Grafik-Designerin in unterschiedlichen Formaten wie Installationen, Radiofeatures und Live-Performances.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben