Katholische Kirche

Johannes Knauf starb nach 65 Priesterjahren

Foto: Christoph Wojtyczka

Der Prälat trat im November 1972 sein Amt als Pfarrer und Propst der Propsteipfarrei St. Clemens Sterkrade an, in der er bis zu seinem Tod aktiv war.

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Die Gläubigen in Sterkrade trauern um Prälat Johannes Knauf, der am Sonntag im Alter von 94 Jahren verstorben ist. Seine Laufbahn in Oberhausen begann für den gebürtigen Bonner im August 1963 als Rektoratspfarrer an Heilig Geist Bermensfeld. Zudem übte er ab 1965 das Amt des Diözesanpräses der Katholischen Landvolkbewegung aus. Pfarrer Knauf trat im November 1972 sein Amt als Pfarrer und Propst der Propsteipfarrei St. Clemens Sterkrade an. „Mit Leidenschaft und Einsatz war er bis zu seinem Ruhestand 1994 Propst. Von 1972 bis 1994 war er auch Frauenseelsorger des Dekanates Sterkrade. 1992 verlieh ihm Papst Johannes Paul II. die Würde eines Päpstlichen Ehrenkaplans („Prälat“)“, würdigt ihn Stadtdechant Peter Fabritz. Einen echten Ruhestand habe Propst Knauf nie gekannt: „Er zog in das von ihm errichtete Altenzentrum St. Clemens und wirkte dort bis zu seinem Tod für die alten Menschen.“ Als Stadtaltenseelsorger baute er das Stadtaltenwerk neu auf, setzte sich für die Belange der Senioren im Stadtdekanat ein.

Während seiner Amtszeit als Propst galt sein besonderer Einsatz dem St. Josef- und St. Clemens-Hospital. In der Propsteikirche St. Clemens ließ er die neue Orgel und den Kirchturm errichten. Als Verehrer der Gottesmutter Maria förderte er die Wallfahrt in der St. Clemens-Kirche mit dem Gnadenbild der „Mutter vom Guten Rat“. Im vergangenen Jahr konnte Prälat Knauf sein 65. Priesterjubiläum feiern (Bild).

Am Donnerstag, 1. Februar, beginnt um 18.30 Uhr die Totenvesper in St. Clemens, Großer Markt. Am Freitag, 2. Februar, findet dort um 10 Uhr das Beerdigungsamt statt, die Beisetzung folgt auf dem Propsteifriedhof, Wittestraße.

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